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 030. Kapitel "das Baby kommt"

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AutorNachricht
Yvonne
Schriftsteller
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Anzahl der Beiträge : 12143
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BeitragThema: 030. Kapitel "das Baby kommt"   Fr 28 Mai 2010 - 18:04

„Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa“ schrie ich laut los und hielt mir den Bauch. „Sweety was ist denn?“ fragte Nick besorgt und hielt mich fest

„Die Wehen Nick, ich glaube das sind die Wehen“ ich konnte kaum mehr sprechen vor Schmerzen. Auf einmal machte es einen Flopp in mir und mir lief Fruchtwasser die Beine runter. „Scheiße scheiße..schnell ruft einen Krankenwagen..das Baby kommt“ schrie Nick um sich und hielt mir den Bauch.

„Mit dir bin ich noch nicht fertig du Mistkerl“ schnaufte ich.

„aaaaaaaaaaaaaaaaaaaa tut das weh“ ich bekam wieder eine Wehe „Nick es tut so weh“ „Sweety, alles wird gut, wir schaffen das zusammen…immer schön atmen“ „Halt die Klappe“ schrie ich ihn an unter Schmerzen

Der Krankenwagen kam zum Glück sehr schnell. Die Wehen kamen schon alle 2 Minuten.

„Sweety ich bin bei dir“ Nick versuchte mich zu beruhigen, als wir im Krankenwagen davonfuhren. „Es tut so weh…ich will sterben“ jammerte ich. Nick schmunzelte „Na ja so leicht wie es reinkam kommt es bekanntlich nicht raus“ „Nick deine dummen Sprüche helfen mir jetzt wenigeeeeeeeeeeeeeerrr aaaaaaaaaaaa“ ich bekam wieder eine Wehe und versuchte sie, so gut wie es ging zu veratmen.

„Nick bitte ruf meine Hebamme an, sie soll ins Cedars-Sinai kommen, aber pronto. Die Nummer ist ein meinem Handy in der Tasche..aaaaaaaaaaaaaaa ich will sterben!!!“ Nick suchte total aufgeregt in meiner kleinen Tasche mein Handy. „Ich hab’s.“ er suchte die Nummer raus und rief meine Hebamme an. „Hallo kommen Sie schnell ins Cedars-Sinai, das Baby kommt!“ Nick legt wieder auf. „Du Dussel….du hast vergessen zu sagen wer dran ist“ schrie ich ihn an
„OH Mist ja“ Nick wählte die Nummer noch mal „Carter ist hier, und Sarah bekommt das Baby“ und legte wieder auf. Ich bekam wieder eine Wehe und der Notarzt redete sanft auf mich ein.

Endlich waren wir im Krankenhaus angekommen. Natürlich war die Presse schon da. Bei so vielen Leuten auf der Gartenparty war ja klar, dass einer plaudert. Ein paar Krankenschwestern kamen aus der Türe rausgesprungen und hatten große Tücher dabei, mit denen sie mich abschirmten. Ich wurde sofort in den Kreissaal geschoben, wo schon zwei Ärzte und drei Krankenschwestern warteten.

„Wo ist Clara meine Hebamme?“ fuhr ich die Ärzte an. „Sie wird gleich kommen Mrs Carter, solange untersuchen wir sie mal. Wir wollen sehen, wie weit der Muttermund schon geöffnet ist und wir schauen nach, ob das Baby richtig liegt“ „Fassen sie mich nicht an..sonst…“ ich sah den Arzt mit funkelnden Augen an und schrie im gleichen Augenblick wieder laut los, weil die nächste Wehe kam. „Sarah mein Liebes, wie geht es dir?“ meine Hebamme kam zur Türe reingestürmt. „Clara, was für eine Frage“ Nick rollte die Augen.

Ich konnte nichts mehr sagen, ich lag auf dem runden Kreissaalbett, total verschwitzt und die Ärzte untersuchten mich gerade. „Der Muttermund ist bei 5cm. Aber es dauert nicht mehr lange, das Baby drückt gewaltig. Da will einer raus“ lächelte mich der Arzt an. „Da will eine raus!!!“ korrigierte ich ihn lautstark.

Nick kam zu mir und nahm meine Hand „Was kann ich tun Clara, sie tut mir so leid.“ Fragte er etwas bleich im Gesicht Clara. „Rede sanft mir ihr, halte ihre Hand und hier ist ein Tuch, wisch ihr ihre Stirn ab, mehr kannst du nicht tun“ „Sie leidet so, ich hätte nicht gedacht, dass mir das so schwer fällt…“ „Hey ihr zwei Hetzer, ich höre alles!!“ sagte ich forsch und veratmete wieder eine Wehe. „Sweety, wir bekommen gleich unser Baby, denke immer daran, du hast es bald geschafft. Ich liebe dich mein Engel“ Nick gab mir zärtlich einen Kuss auf die Stirn und setzte sich auf einen Stuhl neben dem Bett. „Wir??“ ich sah ihn fragend an „Wir kriegen das Baby? Nick! Wer liegt hier und wird innerlich zerrissen? Wer muss hier Schmerzen ertragen, die schlimmer sind als durch ein Feuer zu laufen? Ich zerquetsche dir die Eier und ich garantiere dir, dass das nicht so weh tut wie das jetzt gerade..aaaaaaaaaaaaaaaa…“ die Wehen kamen jetzt ständig, sie ließen mir kaum Zeit für eine Pause. „Sarah, ich kann doch nichts dafür, dass es so weht tut, wenn ich könnte, würde ich dir die Schmerzen nehmen. Ich weiß doch nicht, was das für Schmerzen sind“!

Nick tat mir irgendwie leid, so wie er mich ansah, so hilflos. Aber die Schmerzen war unerträglich.

„Dann lass dir einen Arm abschneiden, ohne Betäubung“ sagte ich genervt. Nick drückte fest meine Hand und wischte mir die Stirn ab.

Nach einer halben Stunde untersuchte mich meine Hebamme. „7cm Sarah du hast es bald geschafft“ sie streichelte meine Beine. „Ich kann nicht mehr. Ich will sterben“ „Sarah nur noch 3cm, das machst du mit links und du hast so einen tollen Mann an deiner Seite“ versuchte mich Clara zu beruhigen.

„Ja total toll..“ sagte ich halb im Delirium „Einer der mich belügt von vorne bis hinten“ „Sweety das stimmt nicht und das weißt du auch“ Nick drückte meine Hand fester. „Ach nein? Dann erkläre es mir bitte…"

"Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa“ „Sarah atme tief ein und aus, gib dem Baby Sauerstoff, atme in den Bauch rein…“ erklärte mir meine Hebamme. „Nie wieder Sex nie nie wieder!!!“ Nick fing an zu lachen „Was lachst du da jetzt so doof…du hast mir das ja eingebrockt! ICH HASSE DICH“ maulte ich Nick an. „Du hasst mich nicht, du liebst mich und ich liebe dich“ „Keiner hat mich lieb!“ ich fing an zu weinen „Das tut sooo weh, bitte Clara hol es raus“

Noch mal 45 Minuten später untersuchte mich Clara wieder.

„Nick du bist jetzt dran. Setz dich hinter Sarah." Nick stand auf und Clara half mir hochzukommen. Nick setzte sich hinter mich und ich lehnte mich an ihn an. „Ich habe Angst Nick“ Er streichelte sanft meinen Kopf „Wir machen das jetzt zusammen ok? Wir sind ein Team. Sag es Sarah“ „Wir sind ein Team“ wiederholte ich und sah lächelnd zu ihm hoch. Sein Gesicht war total verschwitzt und ich merkte, er war mega nervös.

Er nahm links und rechts meine Hände in seine Hände und hielt sie fest.

„Sarah bei der nächsten Wehe, machst du die Augen zu und drückst so fest es geht nach unten ok“ meine Hebamme zog sich frische Handschuhe an und rief die Ärzte herbei, zur Geburt. „Hast du gehört Nick, zur Geburt, wir kriegen gleich unser Baby“ ich war den Tränen nahe. „Ja Engel und das meisten wir jetzt mit links“

Als die Wehe gleich darauf kam, machte ich die Augen zu und presste so fest ich konnte nach unten. Ich drückte dabei Nick`s Hände so fest, dass sie sogar knacksten…. „Ja Sarah sehr gut, nochmal los“ Ich presste noch mal mit aller Kraft und schrie dabei, ich dachte mich zerreißt es. „Das Köpfchen ist schon fast da, ich kann schon die Haare sehen“ Wieder eine Wehe, ich holte tief Luft und schob nach unten, ich wollte es endlich aus mir raus haben, bevor ich in Stücke zerfetzt werde.

Nick lies meine Hand nicht los und ertrug es tapfer, dass ich seine Hände fast zerquetschte.

„Es hat dunkelblonde Haare“ Clara strahlte uns an „ So Sarah und jetzt schieb noch zweimal richtig mit, dann ist es da“ Ich war fast am Ende. „Ich kann nicht mehr“ weinte ich und lehnte mich noch mehr Nick an. „Sweety, hör mir zu, du schaffst das“ „Nein ich will sterben, ich kann nicht mehr, das tut so weh“ „Sweety, du schaffst das. Was ich an dir immer so bewundert habe, deine Stärke, also los du schaffst das“ er küsste mich wieder auf die verschwitzte Stirn. Ich presste noch mal so fest ich konnte. „Sarah ein letztes Mal, dann ist es da“ sagte Clara und sah zu mir „Sarah ein letztes Mal ok, dann hälst du dein Baby im Arm“ „Ich liebe dich Sarah“ Nick drückte meine Hand wieder und ich holte tief Luft und nahm meine ganzen Kräfte zusammen und presste schreiend…

Ich schloss die Augen und lies Nick´s Hände los, ich war am Ende, ich konnte nicht mehr

Bis ich ein lautes Schreien hörte….

„Sarah du hast es geschafft….ich liebe dich so sehr…“ Nick´s Augen wurden feucht und er strahlte dabei. „Ist das Baby da?“ frage ich erschöpft. „Ja Sarah, euer Baby ist da. Nick willst du die Nabelschnur durchschneiden?“ „Was ist es denn?“ fragten Nick und ich fast gleichzeitig „Es ist ein…kleines gesundes Mädchen“

Sie hob unsere Maus hoch und legte sie mir auf den Bauch. Sie legte behutsam ein Laken drüber. Wir sahen unsere Tochter mit großen Augen an. Ich konnte es nicht fassen. Das kleine süße Baby da, war unsere Tochter. Sie war so schön, so klein.
Ich sah zu Nick hoch, seine Augen waren feucht.

„Bist du enttäuscht, dass es ein Mädchen geworden ist?“ fragte ich ihn „Oh nein Sweety. Sie ist so schön. Meine kleine Prinzessin. Du hast mich zu dem glücklichsten Mann im Universum gemacht“ er gab mir einen zärtlichen Kuss auf die Stirn „Ich liebe dich so sehr Sarah“ „Ich liebe dich auch“ entgegnete ich.

„Nick willst du nun die Nabelschnur durchschneiden?“ fragte Clara ihn. Ich ging etwas vor mit dem Oberkörper und lies Nick aufstehen „Ja kann ich denn das? Ich möchte meiner Prinzessin nicht weh tun“ sagte er verunsichert. „Keine Sorge, ich zeige dir schon wo du schneiden musst“

Nick machte es super. Ganz ein Profi.

Clara kam zu mir „Sarah meine herzlichsten Glückwünsche zur Geburt euerer Tochter“ sie umarmte mich. „Und dem stolzen Papa natürlich auch meine herzlichsten Glückwünsche.“ Sie ging zu Nick und die beiden umarmten sich.

Die zwei Ärzte gratulierten uns auch noch und verließen wieder den Raum.

„Nick möchtest du sie mal halten?“ fragte ich ihn lächelnd. „Da fragst du noch?“ Ich übergab ihm unsere Maus.

Diesen Blick werde ich mein Leben lang nicht vergessen, wie er seine Tochter ansah. Mir liefen nur noch Tränen runter, Nick war sofort vernarrt in sie. Nicht mal mich, hat er jemals so angesehen. Es war Liebe auf den ersten Blick und sie fühlte sich sichtlich wohl bei ihm.

„Hallo meine kleine Prinzessin, ich bin dein Daddy. Willkommen auf der Welt meine süße Maus“ er gab ihr zärtlich einen Kuss auf die Stirn. Ihm liefen Tränen runter vor Glück. „Sorry, normalerweise weine ich nicht so schnell, aber…“ sagte er zu Clara, ihm war es etwas peinlich „Nick, das geht fast jedem Vater so, wenn er sein Kind zum ersten Mal im Arm hat. Das ist doch völlig ok.“ Clara streichelte ihm die Schulter. „Sie ist so schön, so wunderwunderschön.“ Er brachte kaum mehr ein Wort raus. Er war sprachlos. „Nick du kannst sie jetzt da drüben mal hinlegen, wir müssen sie messen und wiegen“

Nick lief langsam mit Clara zu den Art Wickeltischen rüber und legte sie sanft ab.

Die Kleine fing lautstark an zu brüllen und Nick nahm ihre kleine Hand und sagte mit sanfter Stimme „Prinzessin, nicht weinen, dein Daddy ist da. Psst alles ist gut“

Ich lag auf dem Kreissaalbett und war total gerührt. So hatte ich Nick noch nie erlebt.

Clara legte sie auf die Waage. „2950g ein schönes Gewicht, wenn man bedenkt, dass sie knapp 3 Wochen zu früh kam…so und nun wollen wir mal sehen wie groß du bist kleine Maus“ Nick verfolgte alles mit strengem Blick. „49cm groß ist sie“ Clara sah lächelnd zu mir rüber. „Eine hübsche kleine Tochter mit Modelmaßen habt ihr da“ „Ja sie ist ja auch von mir“ sagte Nick ganz stolz und ich musste lachen. „Ich sehe schon, ich bin ab jetzt zweite Wahl“

Clara ließ Wasser ein und badete unsere Kleine schnell.

Nick kam zu mir rüber, beugte sich zu mir runter und gab mir einen zärtlichen Kuss. „Ich liebe dich so Sweety. Danke für das schönste Geschenk meines Lebens. Du hast das so toll gemacht, ich bin mega stolz auf dich“ Ich zog ihn noch mal an mich und küsste ihn innig „Ich liebe dich auch Nick Carter. Du warst auch nicht schlecht“

„Habt ihr schon einen Namen für sie?“ fragte Clara, während sie das Baby anzog. Nick und ich sahen uns fragend an. „Nick such du den Namen aus für deine Tochter“ Clara kam zu uns „So wer will es haben?“ „Gib es dem stolzen Vater, er kann ja jetzt schon nicht mehr genug von ihr bekommen“ grinste ich. Sie legte Nick die Kleine in den Arm. „Du kannst dich mit ihr in den Schaukelstuhl setzen“ Nick ging langsam zum Schaukelstuhl und setzte sich rein.

„So Sarah, ich untersuche dich jetzt mal, ob alles ok ist und dann schieben wir dich in dein Zimmer, dann seid ihr ungestört.“ Sagte Clara freundlich.

„Hailey…“ sagte Nick plötzlich. „Sie soll Hailey Isabelle Carter heißen“ wiederholte Nick und wendete dabei nicht den Blick von ihr ab. „Ein sehr schöner Name Nick, passt zu ihr“ gab ich ihm Recht. „Ok dann trage ich das jetzt so ein ok?“ sagte Clara und schrieb es in die Unterlagen rein. „Ja. Hailey Isabelle Carter, meine kleine süße Prinzessin“ sagte Nick uns sah sie verliebt an.

Kurz darauf wurden wir in „mein“ Zimmer geschoben.

Es hat schon Vorteile, reich und berühmt zu sein, so bekommt man immer die besten Suiten, auch im Krankenhaus, denn Krankenzimmer konnte man das wirklich nicht nennen. Die Wände waren in Fliederfarben gestrichen und es roch etwas nach Lavendel.

Nick gab Hailey nicht mehr aus dem Arm. Er trug sie ganzen Weg vom Kreissaal bis ins Zimmer. Hailey war mittlerweile friedlich in seinem Arm eingeschlafen. „Sie sieht so wahnsinnig süß aus, wenn sie schläft. Sie ist so schön“ sagte Nick alle paar Minuten. So nach dem zehnten Mal ging es mir schon langsam auf die Nerven. Außerdem wollte ich auch mal was von meiner Tochter haben, aber Nick machte nicht Anstalten, sie mir zu geben.

Ich benachrichtige die Jungs, dass wir eine Tochter bekommen hatten. Kevin war außer sich vor Freude. Er fuhr sofort los ins Krankenhaus. Auch meine Mom versprach, sofort den nächsten Flieger zu nehmen und herzukommen. Ich rief auch Aaron, Leslie, Angel, Bob und B.J an, letztere sollte mir Anziehsachen mitbringen. Außer einer verschmutzten Jeans und einem Neckholder-Umstandsshirt hatte ich ja nichts dabei.

Nick interessierte das alles nicht. Er bekam glaube ich nicht mal mit, dass die Schwestern ein und ausgingen. Er hatte nur Augen für seine schlafende Tochter.

Ich wurde von einer Schwester in die Dusche gebracht, wo ich mich frischmachen konnte. Ich bekam einen Bademantel von der Schwester und legte mich wieder ins Bett. Ich war völlig fertig. Ich schlief auch sofort ein.

Kurze Zeit später aber wirde ich von Hailey geweckt, die anscheinend Hunger hatte.

Meine Hebamme kam rein und sagte zu Nick. „Nick tut mir leid, aber du musst deine Prinzessin kurz hergeben. Die Brust muss immer noch Sarah ihr geben“ sie schmunzelte. „Ok aber sei vorsichtig mit ihr“ ermahnte er Clara. Diese fing an zu lachen „Danke für die Belehrung, aber ich glaube, ich kann das, mach das schließlich schon eine Weile“

Sie half mir Hailey an meine Brust anzulegen. Sie „doggte“ auch sofort an. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Innerlich tobten tausend Schmetterlinge…dieses Wesen, das genüsslich an meiner Brust saugte, war meins. Meine kleine süße Tochter.

Nick setzte sich zu mir aufs Bett und sah mich liebevoll an. „Steht dir gut Sweety“ er streichelte meine Hand. Es klopfte an der Türe und Alex, Kevin und Kristin kamen herein.

„Oh stören wir?“ fragte Kevin etwas beschämt, als er mich so sah. „Nein keine Sorge, ihr stört überhaupt nicht“ sagte ich. Sie kamen an mein Bett „Oh mein Gott ist die süß. Sie sieht aus wie du Sarah, nur mit dunkelblonden Haaren“ sagte Kristin entzückt. „Herzlichen Glückwunsch Schwesterherz und dir natürlich auch Nick. Sie ist eine Schönheit“ Kevin gab mir einen Kuss auf die Stirn und umarmte Nick. „Von mir natürlich auch, alles Gute. Sie sieht wirklich aus die du Sarah“ bemerkte Alex. „Ja aber die Augen hat sie von mir“ korrigierte Nick. „Nick alle Babys haben blaue Augen“ grinste Kevin „Außerdem hat Sarah auch blaue“ „Ihr werdet sehen, sie bleiben auch blau und dann hat sie meine“ sagte Nick bestimmend. „Wie auch immer Nick“

Kristin wandte sich an mich „Und wie war die Geburt? War es schlimm?“ „Na ja ich glaube es ist leichter einen Zug da unten durchfahren zu lassen…“ sagte ich. „Tut es so weh?“ „Ja, aber ehrlich Kristin, du vergisst alles, wenn du dein Baby im Arm hast. Wann kann man denn bei euch jubeln?“ „Och wir sind eifrig dabei“ Kevin sah Kristin liebevoll an „Wir hoffen, dass es bald klappt. Wir warten jeden Monat eigentlich“ „Dann drücke ich euch die Daumen“ sagte ich und bedeckte meine Brüste wieder mit dem Bademantel.

„Gib sie mir Sweety“ Nick wartete nicht auf meine Antwort, sondern nahm sie sich einfach, aber ganz vorsichtig. „Na meine Prinzessin, bist du wieder bei Daddy?“ Ich verdrehte die Augen. War mir langsam alles zu viel. Ich war müde und Nick ging mir langsam auf den Zeiger.

So nach und nach gestattete Nick allen, Hailey mal zu halten.

„Wer wird eigentlich Taufpate?“ fragte Kevin. „Na ja wir dachten an dich Alex, wenn du möchtest“ Nick sah A.J fragend an. „Aber klar, das ist ja super. Freu mich sehr. Ich bin gerne der liebe Patenonkel, der klein Hailey verhätschelt“ er ging zu Nick und streichelte Hailey sanft über den Kopf. Ich sah Kristin an, dass sie etwas beleidigt war. Sie hoffte anscheinend, dass sie das Amt übernehmen könnte. Ich rang mich zu was durch: „Kristin, da wir ja zwei Paten brauchen, wollten wir dich fragen, ob du nicht gerne das Amt mitübernehmen würdest“ Ihr Gesicht fing an zu leuchten. „Ohja sehr sehr gerne.“

Nick sah mich etwas perplex an und ich nickte nur. Ich wollte meinem Bruder eine Freude machen.

Eine halbe Stunde später kam die Schwester und bat alle, bis auf Nick natürlich, zu gehen. Ich bräuchte etwas Ruhe, außerdem war es mittlerweile 4 Uhr morgens und eigentlich waren keine Besucher erlaubt um diese Uhrzeit. Aber wie schon gesagt, Prominent zu sein, hat große Vorteile.

Nick und ich schliefen zusammen im Krankenbett erschöpft ein. Unsere Kleine war anscheinend auch total ko von der Geburt, denn sie gab keinen Mucks von sich.

In der Früh erschienen so nach und nach Nick´s Geschwister und endlich brachte mir auch B.J meine Kleidung.

Brian, Leighanne und Baylee kamen gegen Nachmittag und brachten meine Mutter mit. Baylee war ganz angetan von Hailey. Nick trug sie fast die ganze Zeit auf dem Arm. Er und Hailey waren von Anfang an eine Einheit. Weinte sie und er nahm sie auf den Arm, oder sprach mit leisen Worten zu ihr, war sie sofort still und sah ihn zufrieden an. Bei mir klappte das leider nicht so gut.

Am Abend hatten wir endlich wieder Ruhe und ich dachte wieder an das Ereignis auf der Geburtstagsparty. Nick muss es mir wohl angesehen haben. Er legte Hailey vorsichtig in ihr Bettchen und setzte sich zu mir auf´s Bett.

„Sweety, das auf der Gartenparty..“ „Nein Nick..“ unterbrach ich ihn „Bitte nicht. Egal, was es war, es ist Vergangenheit ok.“ Ich nahm seine Hand und sah ihm tief in die Augen. „Ich möchte es nicht wissen, was vorgefallen ist ok. Ich bin so glücklich Nick, bitte zerstöre es nicht. Egal was du gemacht hast, ich vertraue dir und ich weiß, du machst es nie wieder. Ich liebe dich so sehr Nick“ Nick kam näher, umfasste meinen Kopf und küsste mich. Als er wieder aufsah, sah ich, dass seine Augen voller Tränen waren. Ich wischte sie ihm mit dem Finger „Versprich mir, dass du mir ab jetzt alles sagst. Keine Geheimnisse mehr“ „Sarah ich liebe dich so sehr. Du bist mein Leben, Hailey und du, ihr seid die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich werde alles dafür tun, dass es euch gut geht. Keine Geheimnisse mehr versprochen“ Ich lächelte ihn an und Nick kam zu mir ins Bett, ich legte ich auf seine Brust. Ich fühlte und hörte, wie Nick´s Herz raste. Ich wusste er hatte was zu verbergen, etwas, was ich meine Tochter zu liebe, nicht wissen wollte.

Ich schloss die Augen und schlief ein.
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