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 037. Kapitel "Sri Lanka 3"

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Ni.Ge.Ca. - Admin
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BeitragThema: 037. Kapitel "Sri Lanka 3"   Sa 29 Mai 2010 - 0:16

„Willst du wirklich schon morgen wieder abreisen?“ fragte mich Kirsten und stieg aus dem Pool. „Ja, ich denke, es ist besser. Ich vermisse meine Tochter so sehr und ich denke, ich sollte das mit Nick ein für alle Mal regeln. Er sollte die Papiere schon seit zwei Tagen haben und ich sollte mich ihm stellen.“ ich zog an meinem Strohhalm. „Das klingt wie ein Erschießungskommando“ lachte Kirsten und legte sich auf die Liege neben mir.

„Wir sind gerade mal 1 ½ Wochen hier und wir wollten eigentlich drei Wochen bleiben“ fuhr sie fort „Ja ich weiß, aber du wirst auch ohne mich Spaß haben und Rene von der Bar wird dir die Zeit schon versüßen“ grinste ich. „Du hast das gemerkt? Er ist aber auch eine geile Sau“ schwärmte Kirsten. „Ja klar, es ist nicht zu übersehen, wie ihr euch anseht“ „Na ja zu einem geilen Urlaub gehören auch geile Männer, du lässt ja jeden abblitzen, dabei willst du dich scheiden lassen…versteh das nicht. Du hättest hier so viele haben können..“ „Will ich aber nicht, ich habe genug von Männer, die bringen nur Unglück. Selbstbefriedigung ist stressfreier…“ zwinkerte ich. „Lol, da hast du Recht, aber es macht doch nicht so viel Spaß….“ Kirsten streckte die Zunge heraus.

„Mag sein, aber wie schon gesagt, ist stressfreier und ich hab gerade keine Lust auf Stress. Das habe ich zu Hause zu genüge. Nick wird ausrasten“ „Lass dich von ihm nicht runtermachen. Denk immer daran, was er dir schon alles angetan hat. Er wird sich nie ändern. Männer ändern sich nie!“ sagte Kirsten überzeugt. „Vielleicht hat er ja doch kapiert, was Sache ist, durch mein Handeln. Ich hoffe es, denn ich liebe Nick immer noch sehr“

„Mensch Sarah, Nick ist auch nur ein Mann und Männer werden nie treu sein, das schaffen ja nicht mal wir Frauen richtig. Er hat so viele Chancen von dir bekommen, er soll jetzt zittern.“ „Ja du hast ja Recht. Ich zieh das jetzt durch, egal was kommt von ihm. Auch wenn er wieder „normal“ sein sollte und sich anstrengt, ist es nie von Dauer. Nick ist eben so, muss mich damit abfinden, dass er nicht der Traumprinz ist, von dem ich immer geträumt habe“ ich zog nachdenklich wieder an meinem Strohhalm
„Genau Prinzesschen auf der Erbse“ lachte Kirsten und setzte sich ihre Sonnenbrille auf.

„Ich gehe mal nach oben und packe gleich“ „Mach das Sarahlein, ich gehe gleich an die Bar..zu Rene" sie legte sich über die Zunge. "Mach das Süße, ich hau mich aufs Ohr. Falls wir uns nicht mehr sehen, einen schönen Urlaub noch und melde dich bei mir ok" "Aber sich doch und den werde ich haben" grinste sie

Ich ging nach oben und fing an meine Sachen zu packen. Mein Flug ging schon um 5.32 morgen früh und ich wollte alles fertig haben.

In meinem Geldbeutel sah ich ein Foto von Nick und mir. Es entstand damals in Las Vegas, einen Tag nach unserer Trauung. Wir waren so verliebt. Damals dachte ich, die Welt dreht sich nur um Nick und mich. Wir sind das glücklichste Paar auf der Welt. Uns kann jetzt niemand mehr was anhaben. Dass wir uns selbst zerstören, hätte damals niemand geahnt.

Mir kullerten Tränen runter. Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen, ihm die Papiere zuzusenden. Die Scheidung zu beantragen.

„Verdammt Nick ich liebe dich doch“ sagte ich leise zu dem Bild „Wieso tust du mir immer so weh? Wir sind doch eine Familie“ mir liefen immer mehr Tränen runter. Ich kramte mein Handy aus der Tasche und machte es an. Seit zwei Tagen hatte ich es nicht mehr angemacht.

„Oh Mann 35 neue Nachrichten und 97 Anrufe….“ sagte ich erschrocken

Ich las die erste SMS, sie war von Nick „Schlampe mach das Handy an“ Die zweite, auch von Nick: „Du Hure, verdammt noch mal geh ans Handy“ Ich markierte alle und ging auf löschen. Ich hatte keine Lust mehr, mir das anzutun. Bis auf die letzte, die las ich, es hätte ja was mit Hailey sein können, und wenn es so wäre, würde er es da noch mal reinschreiben

„Hallo Sweety, ich hoffe, du liest die SMS und löscht sie nicht gleich, so wie die dutzend Anderen zuvor bestimmt. Was ich auch hoffe, denn was ich da gesagt habe, war total scheiße. Was ich hätte schreiben sollen ist, dass ich dich über alles Liebe und dass du mein Leben bist. Und dass ich ein Idiot bin und eine Frau wie dich einfach gehen lasse. Hoffe du kommst bald wieder und wir können Neu anfangen und das Papier da zerreißen. Ich werde dir zeigen, was du für mich bedeutest und dass ich mich geändert habe. In Liebe Nick“

Ich sah wie verdattert auf mein Handy.

Die Mailboxnachrichten rief ich erst gar nicht mehr ab.

„Oh Nick wieso tust du das? Glaubst du mit einer SMS ist alles wieder gut?“ schrie ich das Handy an und schmiss es gegen die Wand. „Scheiße, jetzt ist das Ding auch noch kaputt..“ sagte ich zu mir selbst und hob das in Einzelteile am Boden liegende Handy auf. „Mist das ist hin. Können die das nicht mal robuster bauen? Und für so was zahl ich soviel Geld?? Schweinerei“ schimpfte ich vor mich hin.

Ich zog mich aus und ging ins Bett. Ich lag noch eine ganze Weile wach.

Wie viele schlaflose Nächte hatte ich schon wegen Nick? Jedes Mal dasselbe, er stellt was an und dann meint er, mit einem Liebesgesülze kann er es wieder gut machen?

„Oh nein Nick, du brauchst mir gar nichts mehr zu beweisen, der Zug ist abgefahren. Egal was es ist, steck es dir in den Hintern. Mich wirst du nicht mehr weich kriegen. Oh nein Nick Carter, mich hast du ein für alle Mal verloren“ weinte ich vor mich hin.

Wann ich eingeschlafen bin, weiß ich gar nicht mehr.

Um 3.30 morgens klingelte mein Wecker und ich ging schnell duschen, nahm meine Koffer und verließ das Zimmer. Ich schob einen Zettel durch Kirstens Türe und ging zum Fahrstuhl.

Der Nachtportier war etwas verdutzt, weil ich meine Koffer alleine runterbrachte „Mrs Carter, sie hätten das nicht alleine tragen müssen. Wir haben dafür Personal“ „Ach macht doch nichts, ich habe zwei Hände, kann das selbst machen und wir haben noch Nacht, wollte keinen stören“ sagte ich freundlich. „Wir hoffen, sie beehren uns bald wieder. Sie sind einer der nettesten Gäste, die wir je hatten.“ „Oh vielen Dank“ ich errötete leicht „Wo wir schon bei nett sind, die Wand im Zimmer, müsste neu gestrichen werden, da sind so schwarze Abschürfungen, als wäre was dagegengeflogen, ein Gegenstand oder so“ teilte ich ihm dem Portier mit. „Vielen Dank Mrs, wir werden es gleich heute in der Früh streichen lassen. War das schon so, als sie ankamen?“ fragte er erstaunt. „Ja ja, aber das macht ja nichts. Kann ja vorkommen“ lächelte ich ihn an „Ist mein Taxi schon da?“ „Ja Mrs Carter, es steht bereit und einen guten Flug und kommen sie gesund nach Hause. Darf ich sie noch um ein Autogramm bitten?“ „Ach sie kennen mich?“ fragte ich erstaunt und unterschrieb in seinem Buch. „Nun ja, ab und an gehe sogar ich ins Kino“ sagte er etwas peinlich berührt. Ich verabschiedete mich und lief nach draußen und stieg in das Taxi.

Am Flughafen war kaum was los. Zum Glück, denn so mancher Urlauber hatte mich dann doch im Hotel oder an der Bar erkannt.

Als ich im Flugzeug saß ging mir immer und immer wieder Nick´s SMS durch den Kopf. Dann dachte ich an die Dinge, die er mir angetan hatte, an die Fehlgeburt, die ständigen Affären, die Beleidigungen.... Dann dachte ich an unsere Hochzeit, an die schönen Stunden in der Hütte und vor allem an Hailey´s Geburt. Da war er wieder, dieser Blick von Nick, in meinen Gedanken, wie er seine Prinzessin zum ersten Mal ansah. Diese Einheit zwischen den beiden...

Ich schlief irgendwann erschöpft und unter Tränen ein.

„Mrs aufwachen, wir sind gelandet“ sagte die Stewardess freundlich und rüttelte mich ein wenig. „Oh mein Gott“ ich fuhr hoch „Habe ich den ganzen Flug verschlafen?“ „Ja Mrs Carter, aber da macht ja nichts. Ich bringe sie nach draußen“ sie lächelte mich mit ihrem Stewardesslächeln an.

Ich stand auf, nahm mein Handtäschchen und folgte ihr aus dem Flugzeug.

Dann wartete ich auf mein Gepäck und lief durch die Flughafenhalle.

Zum Glück erkannte mich niemand in meiner Sweathose, dem T-Shirt und der Sonnenbrille. Ohne Bodyguard hätte das leicht in die Hose gehen können.

Ich lief an einem Kiosk vorbei. „Was war das?“ ich machte großen Augen und lief ein paar Schritte zurück wieder zum Kiosk. Ich nahm meine Sonnenbrille ab und starrte wie ein Auto und in mir kam große Wut hoch. Auf der Titelseite war Nick mit einer unbekannten jungen Dame, sie war sogar sehr hübsch, dunkelhaarig. Die beiden küssten sich auf dem Foto. Anscheinend vor ihrem Haus.

Ich nahm die Zeitschrift und blätterte auf die Seite 4.

„Nick Carter lässt nichts anbrennen“ war die Überschrift „Wie lange lässt sich Sarah Richardson noch in der Öffentlichkeit demütigen?“ Es waren einige Fotos von den beiden drin. Sie saßen auf einer Treppe, sie streichelte seine Schulter, er legte seinen Kopf auf ihre Schulter, sie umarmten sich… Ich kaufte die Zeitung und wutentbrannt nach draußen und winkte ein Taxi her. „Fahren sie los, ich sag ihnen wohin“ fuhr ich den Taxifahrer an, der ja eigentlich gar nichts dafür konnte. Meine Wut war so groß, ich hätte am liebsten das Taxi auseinander genommen. Mein Herz raste und mein Puls war bestimmt bei 180. „Entschuldigung, haben sie ein Handy?“ fragte ich den Taxifahrer. „Ja, habe ich. Brauchen sie es?“ „Ja wäre super nett, meins ist mir kaputt gegangen und ich müsste dringend ein Telefonat tätigen.“

Er gab mir sein Handy und ich rief John an. Meinen Immobilienmakler. „Hallo John, ich bin es Sarah…ja wir geht es soweit gut. Du ich bräuchte deine Hilfe. Ich brauche so schnell wie möglich ein Haus….ja Minimum 4 Schlafzimmer, und am besten jedes Zimmer ein eigenes Badezimmer….ein großes Arbeitszimmer und mit großem Pool und Sauna wäre super….oh super danke John…du bist ein Schatz, ich komme gleich vorbei. Bis dann.“ John hatte ein paar Häuser zur Verfügung und ich sollte gleich vorbeikommen. Wir würden schon das Passende finden. Ich nannte dem Taxifahrer die Adresse und er setzte mich dort 15 Minuten später ab.

„Hallo Sarah, schön dich zu sehen. Wie geht es dir?“ „Nicht gut John, aber das ist eine andere Sache. Hast du was für mich?“ „Ja Bruce Willis möchte sein Haus loswerden, er hat ein noch größeres gekauft. 5 Schlafzimmer, 5 Bäder, Fitnessraum, Sauna, großer Pool innen und außen, alles Marmor, und die Villa hat eine Größe von 300qm. Du hast auch noch einen eigenen Tennisplatz hinter dem Haus.“ „Wow ein Riesenhaus. Was soll es kosten? Ist es sofort bezugsfertig? Wo liegt es?“ „Es liegt in Beverly Hills, Jim Carey ist ein Nachbar, Clint Eastwood lebt auch dort, Demi Moore und Ashton Kutscher leben dort auch. Und er will 6,8Mio dafür haben." „Wow stolzer Preis. Kann man verhandeln?“ „Bruce meinte, käme darauf an, wer es kaufen möchte.“ „Bruce und ich sind wie Vater und Tochter. Wir haben zusammen doch Armageddon gedreht. Ich rufe ihn mal an“

Von John´s Telefon aus, rief ich Bruce auf dem Handy an. Nach 5 Minuten kam ich freudestrahlend zu John. „4,5 Mio. und ich kann es sofort haben“ „Großzügig von Bruce. Kommt er vorbei?“ „Wir treffen uns am Haus. Los John hol dein Auto, wir fahren gleich hin.“ „Aber Sarah, eine Frage, du hast doch ein Haus. Wollt Nick und du es verkaufen? Es ist doch so schön und direkt am Meer.“ „Nein John, ich ziehe aus. Zwischen Nick und mir ist es ein für alle mal vorbei.“ „Das tut mir leid für euch.“ „Braucht es nicht, los beeil dich, Bruce kommt gleich hin.“

Wir fuhren nach Beverly Hills zu Bruce´s Haus, meinem zukünftigen Haus. Er wartete schon und wir fuhren die Einfahrt rein. „Hallo mein Mädchen“ rief Bruce und breitete die Arme aus. „Hallo Bruce mein Bärchen“ sagte ich lächelnd und umarmte ihn. „Du willst also mein Haus kaufen? Wo ist dein Mann? Entscheidest du allein? Nett von ihm“ „Ich ziehe dort mit meiner Tochter alleine ein“ klärte ich ihn auf „Ich habe die Scheidung eingereicht“ „Oh das tut mir leid Sarah.“ „Bruce zeig mir mein wunderschönes Haus und dann machen wir das geschäftliche ok?“ „Gut Kleines, dann mal rein in die gute Stube“

John folgte uns. Schon als ich reinkam, war mir sofort klar, das Haus musste ich haben. Es war atemberaubend. Überall feinster Marmor, die Einrichtung war von edelster Sorte und genau wie ich es mag, schön hell.

„Bruce wir kommen ins Geschäft.“ „Sehr gut Sarah, also wie abgemacht, 4,5Mio. und es ist deins“ „Super, kann ich heute noch einziehen?“ Bruce wedelte mit den Schlüsseln „Sofort wenn du möchtest, es ist deins“

John bereitete den Kaufvertrag vor und wir unterschrieben. Dann verabschiedetet sich John und fuhr wieder in sein Büro.

„Ist das Haus nicht zu groß für dich und deine Tochter?“ „Nein, es ist perfekt. Genau was ich schon immer wollte“ „Wenn du jemanden brauchst, ich bin für dich da ok“ Bruce umarmte mich noch mal. „Ja ich weiß und vielen dank.“ „Kann ich dich wo absetzen?“ „Ja wäre super lieb“ ich schnappe meine Koffer und stieg zu Bruce ins Auto.
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