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 048. Kapitel "Abendessen zu Viert" (Mai 2007)

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Yvonne
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BeitragThema: 048. Kapitel "Abendessen zu Viert" (Mai 2007)   Sa 29 Mai 2010 - 14:11

Ich ging ins Zimmer hoch, wo Julia mit Hailey war. „Los wir reisen ab“ sagte ich schnell und schmiss die Kleidung in unsere Koffer „Jetzt schon?“ fragte Julie irritiert. „Ja jetzt schon. Los pack und steh hier nicht so rum“ fuhr ich sie an.

Ich hinterließ Nick einen Zettel, dass ich abgereist bin und fuhren zum Flughafen.

Wie in Trance saß ich den ganzen Flug auf meinem Platz. Ich war erleichtert, als wir endlich in Los Angeles landeten.

Ich rief Ben an und fragte, ob es was Neues gebe und er meinte, dass wir den Start des Filmes eventuell verschieben müssten, weil das Mädchen, dass am 3. Mai in Spanien entführt worden sei, fast genauso aussehe wie das Mädchen in unserem Film und wir daher erst mal abwarten sollten, was dabei raus käme.

Am Abend machte ich mich schick und fuhr auf gut Glück bei Mike vorbei. Ich wollte ihn überraschen.

„Sarah, hallo, was willst du denn hier? Dachte du bist noch auf den Bahamas?“ er freute sich sichtlich. „Wie du siehst bin ich hier. Kann ich reinkommen oder störe ich?“ fragte ich vorsichtig. Er nahm meine Hand und zog mich rein „Blöde Frage, du störst überhaupt nicht. Ich freue mich wahnsinnig dich wieder zu sehen. Hätte nicht gedacht, dass du dich wieder meldest“ „Wieso dachtest du das?“ „Na warum sollte eine so schöne erfolgreiche Frau wie du, sich mit mir einfachem Arzt abgeben?“ sagte er scherzhaft. „Hältst du mich für so oberflächlich, wobei ja Chirurg keine einfacher Arzt ist“ entgegnete ich lächeln. „Ich halte dich nicht für oberflächlich, im Gegenteil. Ich halte dich für eine sehr nette und süße Person. Die sehr zerbrechlich wirkt“ „Ach ja?“ ich sah ihn verwundert an. „Ja das bist du. Du bist zwar eine sehr sehr gute Schauspielerin und sehr erfolgreich, aber wer hinter deine Fassade blickt, der merkt, dass du viel durchgemacht hast und sehr zerbrechlich bist“

Ich erschrak etwas, war ich so durchschaubar? War es so offensichtlich?

„Ich wollte dich nicht verunsichern tut mir leid“ er kam auf mich zu. „Nein ich bin nur beeindruckt von dir. Ist schon ok. Es gibt selten jemand, der hinter meine Fassade blickt, es geschweige denn überhaupt versucht. Die Leute glauben immer das, was in den Zeitungen steht! „Und du bist ja dort sehr oft vertreten nicht?“ „Sagen wir so, sie verdienen eine Menge Geld mit mir ja“ grinste ich.

„Warum bist du hier Sarah?“ fragte er mich und kam näher. „Weil ich dich wieder sehen wollte und du mir nicht aus dem Kopf gegangen bist“ „Du mir auch nicht“ Er kam näher zu mir und ich ging auf ihn auch eine paar Schritte zu. „Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an dich“ sagte er leise und unsere Lippen näherten sich…

In dem Moment klingelte mein Handy. Ich wich zurück „Tut mir leid…vielleicht meine Babysitterin“ ich holte es aus meiner Tasche. Es war Nick. „Mike kann ich irgendwo…“ „Ja klar, du kannst in mein Schlafzimmer oder ins Bad gehen, wie du möchtest…gerade aus und dann links oder rechts“ fiel er mir ins Wort. Ich lief schnell nach hinten und ging ins Badezimmer.

„Hallo Nick“ sagte ich leise. „Warum flüsterst du? Sarah warum bist du einfach gegangen?“ fragte mich Nick mit trauriger Stimme. „Nick jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um darüber zu reden“ blockte ich ihn ab. „Warum nicht? Warum bist du gegangen? Glaubst du, wenn du wegrennst, wird es besser?“ „Nick wir dürfen das nie wieder tun, was wir getan haben. Wir müssen einen Schlussstrich ziehen, sonst gehen wir beide unter.“ Ich atmete tief durch und versuchte die Tränen zu unterdrücken. „Lass uns noch mal reden, wenn ich wieder da bin Ok“ fragte er schon fast mit bettelnder Stimme. „Ich will nicht reden Nick. Lass mich mein Leben leben, verdammt Nick hör auf mir nachzurennen, du hattest genug Chancen. Ich fange neu an“

„Mit diesem Mike?“ „Ich mag ihn ja. Er ist sehr nett ich hoffe, da wird mehr daraus ja. Nick du bist mit Julie zusammen. Das ist nicht fair, was du da machst mit ihr“ „Ja ich weiß.“ Sagte er kleinlaut. Ich war sehr verwundert, normalerweise wäre er total ausgerastet, in solch einer Situation. Ich gebe ihm einen Korb und er schreit und tobt nicht mal. Ich setzte mich auf die Toilette drauf.

„Ok Nick wir gehen was Essen, wenn du wieder da bist. Ich muss jetzt aufhören. Bye“ Ich legte auf und machte mein Handy aus.

Ein kurzer Blick in den Spiegel und ich ging wieder zu Mike.

„Oh du hast Champagner...“ sagte ich entzückt. Mike stand mit zwei Gläsern vor mir. „Nur das Beste für dich“ er gab mir ein Glas. „Ich bin froh, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein“ er sah mich mit leuchtenden Augen an. „Geht mir genauso“ antwortete ich und trank einen Schluck.

Mike nahm mir das Glas aus der Hand und stellte es auf den Tisch. Er umarmte ich zärtlich und kam näher „Ich glaube mich hat es erwischt“ sagte er leise und berührte mit seinen Lippen meine. Ich schloss die Augen und küsste ihn. Mikes Hände wanderten sanft meinen Rücken entlang, und streichelten zärtlich meinen Po.

„Mike bitte nicht. Das geht mir zu schnell“ ich löste mich von ihm. „Sarah, tut mir leid, das wollte ich nicht. Ich bin aber auch ein Trottel. Ich hatte schon länger kein Date mehr und dann verbocke ich gleich alles.“ „Nein nein, du verbockst nichts, ich kann das nur nicht so schnell. Ich hoffe du verstehst das“ „Ja sicher Sarah, wir haben Zeit. Lass es uns langsam angehen“

Wie unterhielten uns an dem Abend noch stundenlang über Gott und die Welt. Wir aßen Chips und tranken jede Menge Coke. Mike brachte mich, wie schon lange keiner mehr, ständig zum lachen.

Die nächsten Tage verbrachten wir gemeinsam. Wir fuhren mit Hailey und meinem Hund spazieren, gingen Eisessen, ins Kino, oder verbrachten Stunden im McDonalds oder schlenderten einfach durch die Gegend. Einmal fuhren wir mit den Inlinern die Melrose Place entlang. Stand natürlich am nächsten Tag in allen Zeitungen.

Wenn ich mit Mike zusammen war, vergaß ich in den Stunden alles um mich herum. Er drängte mich zu nichts, er war liebevoll, aufmerksam und ein Gentleman. Bei ihm fühlte ich mich wieder richtig frei.

Kevin rief mich eines Tages an „Hallo Schwesterchen. Wie geht es dir?“ fragte er neugierig
„Sehr gut warum“ fragte ich erstaunt, es war der erste Anruf, seit dem Streit damals, wo er normal mit mir redete. „Mein ja nur…gibt es was Neues?“ fragt er weiter. Ich ahnte plötzlich worauf er hinaus wollte. „ Ach du meinst Mike?“ entgegnete ich lachend. „Er heißt Mike und ist Chirurg nicht?“ gab Kevin preis. „Wenn du schon alles weißt, wieso fragst du dann?“ „Weil ich hören möchte, dass meine Schwester endlich wieder so richtig glücklich ist. Und ich es vielleicht doch noch erleben darf, dass du dein Privatleben auf die Reihe kriegst und sesshaft wirst.“ „Ja die Chancen stehen gut Brüderchen“ antwortete ich. „Du klingst auch sehr glücklich. Freut mich für dich Sarah. Du hast es verdient. Und ich auch“ „Ach Kev, so schlimm bin/war ich auch nicht. Du übertreibst maßlos“ sagte ich forsch

„Dann bist du endlich von Nick weg ja? Du hast mit dem Kapitel ein für alle mal abgeschlossen?“ fragte er mit einem ernsten Ton. „Wir lassen uns scheiden Kevin, was fragst du da noch?“ entgegnete ich etwas genervt. „Das hat doch mit der Scheidung nichts zu tun Sarah. Ich will wissen, ob du mit dem Kapitel Nick abgeschlossen hast. Liebst du Nick noch? Bevor du eine neue Bindung eingehst, solltest du dir das genau überlegen. Ich weiß, wie viel euch verbindet. Ich habe auch nachgedacht. Ich würde mich sehr freuen, wenn es einen Mann an deiner Seite geben würde, der dich auf Händen trägt, der dir das gibt, was du brauchst. Deshalb meine Frage. Liebst du Nick noch?“ „Ich hoffe das mit Mike wird was festes“ entgegnete ich. „Sarah das ist nicht die Antwort auf meine Frage“ „Kevin warum fragst du mich das?“ „Weil mich Nick angerufen hat“

Ich erschrak „Er hat was? Was hat er gesagt?“ „Er hat mich sehr überrascht Sarah“ „Was hat er gesagt?“ „Tut es was zur Sache? Dachte du willst mit Mike ein neues Leben beginnen?“ „Was hat Nick gesagt?“ fragte ich erneut.

„Wir kommen heute Abend bei dir zum Essen vorbei ist das OK? Wir würden Hailey auch mal wieder gerne sehen. Würde auch mal gerne Mike kennen lernen.“ „Moment mal, gerade redest du noch von Nick und jetzt willst du Mike kennen lernen?“ ich verstand nur noch Bahnhof. „Ich möchte Mike halt mal persönlich kennen lernen“ entgegnete Kevin „Also geht das heute Abend klar?“ „Ja von mir aus, aber sag mir doch bitte, was Nick zu dir gesagt hat“ „Gar nichts, wollte nur wissen, wie du reagierst“ sein Grinsen konnte ich durchs Telefon sehen. „Du Schufft“ sagte ich eingeschnappt. „Wir kommen gegen 7, wenn es dir Recht ist“ „Kommt wann ihr wollt, bin sauer auf dich..“ zickte ich. „Du bist nicht sauer auf mich, weil ich dich angeschwindelt habe, du hattest gehofft, er hat wirklich angerufen und was Positives über dich gesagt, etwas, was du gerne hören würdest. Das mit Nick und dir wird nie ein Ende nehmen. Und ich bekomme mit Sicherheit bald mehr graue Haare“ „Nein das mit Nick und mir ist zu Ende“ sagte ich schnell und legte dann auf.

Ich beauftragte meinen Lieblingsitaliener, für heute Abend ein 3 Gänge-Menü vorzubereiten.
Dann rief ich Mike an, der zum Glück Zeit hatte.

Kristin, Kevin und Mike verstanden sich blendend. Zu meinem Erstaunen zu blendend. Sie redeten zuerst ausschließlich über Mikes Arbeit, dann über Kevins Zukunft, das Baby von ihm und Kristin, ich kam gar nicht zur Sprache. Eigentlich saß ich nur rum.

„Wir wollten ein Restaurant eröffnen, aber jetzt mit dem Baby wird das nichts.“ Sagte Kevin zu Mike. „Ja ein Kind verändert alles, kenne das von meiner Schwester, sie musste viel aufgeben“ antwortete Mike. „Es sei denn, man hat dutzende Babysitter, dann muss man natürlich nicht zurückstecken“ Kristin sah mich an. Ich warf ihr einen giftigen Blick zu: „Kann ja nicht jeder damit zufrieden sein, nur Hausfrau und Mutter zu sein. Es gibt Leute, die sind gefragt und erfolgreich“ Kevin warf mir und Kristin jetzt auch einen bösen Blick zu und wendete sich wieder Mike zu. „Willst du mal heiraten und Kinder?“ „Ja sicher, wenn ich die passende Frau finde, auf jeden Fall und Kinder gehören dann dazu“ gab er Kevin zur Antwort. Mir war es langsam peinlich, wie er ihn ausfragte. Das reinste Verhör.

Ich ging in die Küche und Kevin kam mir nach. „Sarah, Mike ist der Richtige für dich.“ „Ach und das beschließt du jetzt einfach mal so?“ „Er ist bodenständig und vor allem er ist kein Star. Er ist genau das, was du brauchst“ „Kevin, was ich brauche, ist ein Mann, der mich glücklich macht. Und ich entscheide, wer das ist und wer nicht“ „Ich hatte schon mal Recht, ich habe jetzt wieder Recht, glaube mir“ Ich sah ihn kopfschüttelnd an. „Sarah, Nick ist der Falsche. Er ist nicht fähig, eine Beziehung zu führen. Er ist in der Hinsicht selbst noch ein Kind. Euch verbindet so viel, ihr liebt euch, das weiß ich, aber Sarah, glaube mir, er würde dir wieder das Herz brechen“ Er nahm mich in den Arm.

„Kevin du bist mein Bruder, aber nicht mehr und nicht weniger. Mit wem ich zusammen bin und mit wem nicht, geht dich nichts an“ Ich löste mich von seiner Umarmung. „Das stimmt nicht, denn dein Kuddelmuddel mit Nick macht die ganze Familie fertig. Kristin vor allem auch und sie bekommt nächsten Monat ihr Baby“ „Kristin, die scheinheilige Nuss, ist mir völlig Schnuppe. Was fällt ihr überhaupt ein, sich über mich aufzuregen? Ich bin eine gute Mutter und ich tu alles, damit es Hailey gut geht, und jedes Kind hier in Beverly hat mindestens eine Nanny. Deshalb geht es ihr nicht schlecht. Ihr geht es wunderbar. Sie ist ein Engel..“ „Was hast du gegen Kristin? Sie meint es doch nur gut“ „Was ich gegen sie habe? Nicht mal Insektenspray…“ „Sarah, hör auf so über meine Frau zu reden“ Kevin wurde sauer. „Ach sie darf schlecht über mich reden ja? Aber ich muss den Mund halten?“ „Das habe ich nicht gesagt. Ihr beide solltet euch mal aussprechen“ „Nö. So ich gehe wieder zu Mike, kann den ja nicht sitzen lassen“ „Ich mag Mike, ich werde ihn fürs Wochenende zum Angeln einladen“ Ich drehte mich um „Na dann heirate du ihn doch“ grinste ich.

Kristin sah ich nicht mal mehr mit dem Hintern an. Ich war froh, als sie weg waren.

Mike und ich setzten uns auf die Terrasse und tranken Wein. „Gibt es was in deinem Leben, was du gerne machen würdest?“ fragte er mich auf einmal. Ich überlegte „Gute Frage..“ „Hast du einen Traum?“ fragte er weiter. Ich grübelte weiter „ Ich wollte schon seit längerem einen Nachtclub eröffnen.“ Sagte ich dann. „Und warum machst du das nicht?“ er sah mich überzeugt an. „Zeitmangel, keine Location, usw..“ „Wenn du es wirklich möchtest, dann mach es. Ist ein zweites Standbein. Wenn du irgendwann mal keine Lust mehr auf deinen Beruf hast, hast du einen zweiten.“ „Vielleicht hast du Recht“ ich war von der Idee sehr angetan „Vielleicht sollte ich es machen“ „Nein nicht vielleicht. Du solltest es machen. Jeder sollte versuchen seine Träume zu verwirklichen. Meiner ist es, eine Frau wie dich auf Händen zu tragen. Alles für sie zu tun. Denn eine Frau wie du es bist, findet man nicht zweimal im Leben“ Ich sah ihn gerührt an „Mike ich kann..“ Er hielt mir mit einem Finger den Mund zu „Sag jetzt nichts, jeder kann seine Träume verwirklichen, man muss nur was dafür tun und auch sehen, dass es so bleibt“ Er tat den Finger von meinen Lippen und küsste mich sanft.

Die nächsten Tage musste Mike viel arbeiten und ich nutzte die Zeit, mich nach einer passenden Location mit meinem Makler umzusehen.
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