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 053. Kapitel "Mom"

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Yvonne
Schriftsteller
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Anzahl der Beiträge : 12143
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BeitragThema: 053. Kapitel "Mom"   Sa 29 Mai 2010 - 17:09

„Sarah, hey meine Schöne aufwachen..“ höre ich Nick leise sagen. Ich öffnete die Augen und sah Nick neben mir liegen. „Habe ich geschlafen?“ „Ja über drei Stunden meine Schöne“ Nick lächelte mich liebevoll an.

„Deine Mom hat angerufen, sie klang etwas säuerlich. Du sollst sie zurückrufen hat Rosalie gesagt“ „Ohje. Die weiß es also schon von Kevin“ ich rollte die Augen. „Wird schon nicht so schlimm sein“ versuchte Nick mir einzureden. „Du hast gut reden, ist ja nicht deine Mutter“

Ich ging runter ins Wohnzimmer und schnappte mir das Telefon und wählte die Nummer meiner Mutter.

„Geht niemand ran“ rief ich Nick zu, der mit Hailey auf dem Arm die Treppe runterkam. „Versuch es halt später noch mal“ meinte Nick und gab Hailey was zum Trinken.

Am nächsten Morgen klingelte das Telefon. „Sarah, es ist dein Bruder“ Rosalie kam mit dem Telefon angelaufen. „OK danke. Ja Kevin Hi. Es tut mir so leid Kevin, dass ich dir immer Kummer mache..“ weiter kam ich nicht….

„Sarah was ist denn?“ fragte Nick besorgt, denn mein Gesicht war kreidebleich. Ich legte auf und lies das Telefon fallen. „Sweety sag doch was..hallo was hat Kevin gesagt“ Ich starrte wie versteinert geradeaus. Ich konnte nichts sagen. „Sarah du machst mir Angst“ „Das war Kevin“ sagte ich schließlich. „Ja ich weiß und was wollte er?“ Ich sagte wieder nichts. „Sarah verdammt, was ist los? Sweety, bitte rede mit mir“ „Meine Mutter hatte einen Herzinfarkt, sie ist vor zehn Minuten gestorben“ sagte ich und brach ohnmächtig zusammen.

„Hey meine Schöne“ Ich hörte Nick leise neben mir reden und öffnete die Augen. „Wo bin ich?“ fragte ich leise. „Zur Beobachtung im Krankenhaus Sweety“ Nick hielt meine Hand an seinen Mund und küsste sie sanft. „Was warum?“ ich setzte mich mit einem Ruck auf. „Weil du ohnmächtig warst meine Schöne. Sarah das mit deiner Mom tut mir ja so leid“ Nick´s Augen füllten sich mit Tränen und er drückte fest meine Hand. „Nein Nick, sie ist nicht tot, das habe ich alles nur geträumt, nein das war ein schlechter Traum“ sagte ich und drehte den Kopf weg. „Sarah, es ist normal, dass du es verdrängst. Ich bin für dich da ok“ „Was verdrängen, ich verdränge nichts…“ Tränen schossen in meine Augen „wenn ich jetzt hier den Hörer abnehme und ihre Nummer wähle, hebt sie wie immer fröhlich ab“

Nick setzte sich zu mir aufs Bett und lies dabei meine Hand nicht los „Sweety, ich weiß, du hast deine Mom sehr geliebt und sie dich auch“ Nick streichelte mit seiner Hand zärtlich über mein Haar „Ich liebe dich so sehr meine Schöne, ich bin für dich da Ok, ich habe alle Termine abgesagt, ich bin immer bei dir. Wir schaffen das Ok“ „Verdammt Nick, hör auf damit, sie ist nicht tot, sie lebt, sie ist meine Mom, sie hat mir versprochen, immer für mich da zu sein“ ich hatte meine Tränen nicht mehr unter Kontrolle und schrie laut los „Sie ist immer für mich da, sie würde mich nicht im Stich lassen“ „Sweety bitte, beruhige dich, ja sie ist da“ Nick nahm mich fest in den Arm „Sie wird immer für dich da sein, in deinem Herzen lebt sie weiter“

Ich weinte laut los und konnte ich mehr aufhören. Nick drückte mich fest an sich und immer wieder hörte ich auch ein Schluchzen von ihm.

Zwei Ärzte kamen rein und sahen nach mir. „Ich will nach Hause“ sagte ich bestimmend. „Mrs Carter, sie sollten noch eine Nacht hier bleiben, zur Beobachtung“ der Arzt lächelte mich nett an. „Ja Sarah, es ist bestimmt besser so“ gab Nick dem Arzt Recht. „Ach ist das hier eine Verschwörung oder was? Ich will nach Hause und ich gehe auch.“ Ich sah Nick sauer an. „Sarah, wir meinen es doch nur gut“ Nick nahm meine Hand, die ich aber wegzog. „Ich gehe jetzt nach Hause. Hailey wartet und ihr könnt mich nicht festhalten“ „Mrs Carter, es ist nur zu ihrem Besten“ der andere Arzt versuchte mich zu überreden. Mein Blick brachte alle drei fast um „Ich sage es jetzt zum letzen Mal, ich gehe heim und niemand hier, aber auch gar niemand, wird mich daran hindern….verstanden?“ „Ich glaube, es ist wirklich besser, wenn sie jetzt nichts mehr sagen, außer einverstanden“ sagte Nick schnell, denn er wusste, dass ich gleich einen Aufstand hoch zehn machen würde. Die Ärzte gaben schließlich nach und Nick fuhr mich nach Hause.

„Sarah, ach bin ich froh, dass es dir gut geht“ Rosalie kam mir entgegen. „Danke dir Rosalie“ ich gab ihr einen Kuss auf die Wange „Sarah, du hast keine Schuld, bitte rede dir das niemals ein“ flüsterte mir Rosalie ins Ohr und drückte mich fest an sich. „Ich weiß nicht was du meinst“ ich löste mich von ihr und ging die Treppen rauf.

„Jesus, ihr geht es gar nicht gut. Sie soll es rauslassen, sie verdrängt es“ Rosalie schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Ja ich weiß, ich mache mir große Sorgen“ Nick setzte sich auf den Stuhl. „Du musst jetzt für sie da sein, du musst jetzt zurückstecken. Sie hat ihre Mutter verloren, die beiden waren sich so nahe, auch wenn es oft nicht so aussah. Sie hat beide Elternteile verloren, ihren Vater schon sehr früh…Nick du musst jetzt stark sein, für sie mit“ Rosalie klopfte Nick auf die Schulter.„Ich habe Angst Rosalie, dass sie daran zerbricht. Dass ihr alles zu viel wird. Sie ist nicht so stark, wie sie tut“ Nick fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. „Sie hat einen starken Mann, der sie auffängt und sie hat mich. Nick, wir beide lassen nicht zu, dass sie daran zerbricht ok. Und vor allem Hailey wird ihr dabei jetzt helfen. Die Kleine schafft das auf jeden Fall“ „Ich hoffe, du behältst Recht. Ich will sie nicht noch mal verlieren, sonst gehe ich auch noch zu Grunde“ „Du schaffst das Nick, man merkt doch, wie sehr du sie liebst, das hast du schon immer“ „Rosi, was würden wir nur ohne dich machen?“ grinste Nick. „Ein Chaos wäre das hier ohne Ende. Ohne mich würde hier gar nichts laufen,. Ihr könnt ja nicht mal selbst kochen…“ Rosie schüttelte den Kopf. „Ich gehe mal zu Sarah hoch. Hailey ist mit Julia weg?“ „Ja, kommen aber gleich“

„Hey meine Schöne“ Nick kam ins Schlafzimmer.„Hey mein Schöner“ lächelte ich. „Was schreibst du da?“ fragte er mich neugierig. „Ach nichts, Besonderes. Ich will gleich Kevin anrufen, wir müssen ja die Beerdigung vorbereiten“ „Kevin hat mir eine SMS geschrieben, dass er gleich vorbeikommt. Sarah was hat er am Telefon gesagt, weißt du das noch? Bevor du ohnmächtig geworden bist“ er sah mich ernst an. „Nichts, nur dass sie gestorben ist“ sagte ich nüchtern und stand vom Bett auf. „Mehr nicht?“ „Nein. Warum fragst du?“ „Nur so, ich will nicht, dass er dir die Schuld für ihren Tod gibt“ „Wage es niemals mehr, so was zu sagen, keiner denkt, ich bin schuld“ zischte ich ihn an und hob den Zeigefinger. Nick stand auf „Tut mir leid meine Schöne, ich meinte ja nur“ „Hör auf zu meinen Nick und lass mich jetzt in Ruhe, ich muss was vorbereiten und Telefonate führen“ ich zeigte ihm die Türe

„Soll ich jetzt eigentlich meine Sachen zu dir bringen lassen? Ich meine, zwei Häuser, Sweety, wir sind ja wieder zusammen und….“ „Mach was du meinst“ ich drehte mich um und griff nach dem Telefon. Nick verlies stumm den Raum und ich hörte, wie er die Treppen hinunterlief.

„Hallo Kevin ich bin es Sarah, wann fliegst?“ „Ich fliege in zwei Stunden, ich wollte noch vorbeikommen, aber ich habe keine Zeit. Ich hoffe, du kommst auch bald nach“ antwortete Kevin leise. „Kevin ich..“ „Nein Sarah…“ unterbrach er mich „Reden wir bei Mom zu Hause Ok“ er legte auf.

Ich packte schnell ein paar Sachen ein, darunter auch einige schwarze Klamotten und lief die Treppen runter „Rosie, ich muss los, bitte gib Hailey einen Kuss, ich kann sie ja nicht mitnehmen und passt gut auf meine Maus auf ok“ „Mach ich Sarah und lass dich nicht unterkriegen hörst du ja“ Rosalie streichelte mir die Hand. „Warum denn auch“ grinste ich sie an und wollte zur Türe raus.

„Hey Sweety, ich brauch auch noch ein paar Sachen…“ Nick kam angelaufen. „Ich fahre schon mal zum Flughafen, kommst halt dann nach“ ich machte die Türe hinter mir zu und lief zum Wagen. „Sarah, was soll der Mist? Los wir fahren mit meinen Auto und zuerst zu mir, dann zum Flughafen“ „Nick ich habe es eilig“ ich klopfte mit dem Zeigefinger auf die Uhr. „Na dann steig schnell ein meine Schöne“ Nick lies den Motor an und winkte mich her. Ich setzte mich zu ihm ins Auto und sah ihn an „Du musst nicht mit“ „Hör auf mich auszugrenzen, ich bin dein Ehemann, ich liebe dich über alles, und jetzt halt den Mund. Sie war auch für mich wie eine Mutter“ „Nick das ist nur eine Beerdigung“ ich hob die Augenbrauen und schüttelte leicht den Kopf. „Ich will trotzdem mit“ er fuhr zum Tor hinaus.

Vor seinem „altem“ Haus hielt er schnell und sprang rein.

Wir schafften gerade noch den Flieger und im Flugzeug saßen schon Kristin und Kevin. „Wo ist Mason“ fragte ich besorgt „Er ist noch in der Klinik, wir konnten ihn ja schlecht mitnehmen“ zickte mich Kristin an. „Wie geht es dir überhaupt Kristin, du hast doch erst vor ein paar Stunden entbunden. Schon fit?“ Nick und ich setzten uns auf die Plätze neben den Beiden. „Sarah, ich denke, es ist jetzt egal, wie es mir geht.“ Sagte Kristin kurz und knapp. „Sarah, lass sie, nicht jetzt ok“ flüsterte mir Nick zu „Was mach ich denn? Darf doch wohl noch fragen, wie es ihr geht…ist das jetzt verboten?“ „Nein ist es nicht“ sagte Kristin, die es gehört hatte „Aber dich hat es nicht zu interessieren“ „Bitte was? Na dann verblute doch du alte Hexe“ zickte ich zurück. „Sarah, Kristin, könnte ihr nicht einmal euch wie Erwachsene benehmen?“ Kevin stand auf und ging nach hinten auf einen freien Platz. „Na super, danke Mrs Egoistin“ zischte Kristin wieder „Reicht es nicht, dass du deiner Mutter immer solchen Kummer gemacht hast, musst du jetzt bei Kevin weitermachen? Reicht es nicht, dass du eine Person auf dem Gewissen hast?“ maulte Kristin.

Im gleichen Moment wurde ihr Gesicht blass „Oh mein Gott Sarah, es tut mir leid, ich wollte das nicht sagen“ Mir liefen Tränen runter, ich konnte nicht mehr aufhören „Du Miststück, du verdammtes arrogantes Miststück“ mischte sich jetzt Nick ein. „Nick es tut mir ja leid, wir sind alle sehr aufgewühlt, da sagt man schon mal was, was einem danach leid tut“ versuchte sich Kristin zu entschuldigen. „Lass sie Nick, sie hat ja Recht“

Ich stand auf und ging zu Kevin hinter. Er saß da und weinte. Er sah aus dem Fenster und ihm liefen Tränen die Wangen runter. „Es sollte mein schönster Tag werden. Nun ist es der Geburtstag meines Sohnes und der Todestag von Mom. Sarah, sag mir, soll ich glücklich oder traurig sein?“ Ich setzte mich neben ihn und nahm in den Arm „Mom hätte gewollt, dass du glücklich bist, also freu dich über die Geburt von Mason“ „Sie fehlt mir jetzt schon so Sarah“ weinte Kevin „Ja ich weiß, mir auch“ wir ließen uns fallen und hielten uns fest im Arm.

„Sarah nur damit du es weißt, sie wusste noch nichts, von dem, was vorgefallen ist. Das einzige, was ich ihr gesagt habe, war, dass du und Nick wieder zusammen seid. Sie hat sich so gefreut Sarah, das kannst du mir glauben. Sie wollte immer, dass du glücklich bist und das bist du nur mit Nick, das wusste sie und das weiß auch ich“ Kevin sah mir verweint in die Augen. „Oh Kevin, ist das dein Ernst? Sie freute sich?“ ich weinte noch mehr „Ja Kleine, es war ihr größter Wunsch, dass du und Nick wieder zusammenkommt.“ Kevin streichelte über meine Haare.

„Ich vermisse sie ja so. Mit wem rede ich jetzt, wenn ich Kummer habe?“ schluchzte ich. „Ruf mich an ok, zu jeder Tag und Nacht Zeit OK.“ Ich schloss die Augen und brachte nur ein leises „Danke“ hervor.

Wir blieben noch eine Weile hinten sitzen und gingen dann wieder zu Nick und Kristin.

„Was schreibst du denn da Sarah?“ fragte mich Nick. „Nichts“ sagte ich und schrieb weiter „Nur Gedanken“ „Gedanken Sarah sind sehr wichtig und nicht nichts“ entgegnete mir Kevin. „Darf ich lesen?“ fragte Nick vorsichtig. „Nein es ist persönlich Ok, bitte sei nicht sauer“ ich sah ihn mit einem gequälten Lächeln an. „Schon Ok meine Schöne“ Nick drückte meine Hand

Als wir ankamen, waren schon meine zwei anderen Brüder da, Brian und Leighanne.

Wir gingen ins Haus rein. Dort war noch alles so, wie sie es hinterlassen hatte. Sogar ihre Kaffeetasse stand noch auf dem Tisch. Die Fernbedienung lag auf dem Sofa, die Kissen darauf fein säuberlich in jedem Eck des Sofas. Ihr Jacken hingen an der Garderobe. Sogar ihre Plüschhauschuhe lagen neben dem Sofa. Nick kam zu mir und hielt meine Hand. Ich atmete tief durch und versuchte die Tränen zu unterdrücken. „Lass es raus Sarah, unterdrück es nicht Sarah“ Nick drückte meine Hand fester und sah mich liebevoll, aber bestimmend an.

„Mom, du bist nicht mehr da, doch werde ich dir täglich begegnen und dich grüßen, denn dein Lächeln, das du mir immer geschenkt hast, deine helfenden Worte und alles, was du für mich getan hat, werden mich mein Leben lang begleiten“..." sagte ich mit nassen Augen und fuhr fort "Du wolltest wissen, was ich im Flugzeug geschrieben habe..."
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