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 055. Kapitel "verlohrenes Vertrauen"

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Yvonne
Schriftsteller
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BeitragThema: 055. Kapitel "verlohrenes Vertrauen"   So 30 Mai 2010 - 0:44

„Hast du dir schon was für Haileys Geburtstag überlegt meine Schöne?“ fragte Nick. „Ja ich dachte mir, wir könnten alle zusammen mit ihr nach Orlando fliegen, ins Disney World. Sie liebt doch Donald Duck und Micky Mouse“ entgegnete ich ihm und schlang meine Arme um seinen Hals. „Frauchen du hast immer die besten Ideen“ sagte er und küsste mich auf meine Nase. „Ja was würdest du ohne mich nur machen?“ ich biss sanft in seine Nase.

„Aua Mrs Frankenstein-Carter…die brauch ich noch“ „Ach was“ grinste ich. „Und du brauchst sie auch noch, oder gefällt es dir etwa nicht, wenn ich dich mit ihr f..“ bemerkte er, aber ich hielt ihm den Mund zu. „Psst..Hailey ist doch hier, du versaust sie sonst noch“ verdrehte ich die Augen. „Wenn sie nur einen Bruchteil von uns an Versautheit mitbekommt, können sich die Männer warm anziehen“ lachte er los. „Du spinnst ja, meine kleine Hailey wird mal anständig“ versicherte ich ihm. „Sagen wir es mal so, kein Mann wird sich jemals trauen, an mir vorbeizukommen, das ist schon mal Fakt!!!“ sagte Nick sehr sicher. „Du wirst es erleben mein Zottelbär“ scherzte ich.

„Zottelbär???“ fragte er irritiert. „Ja dein 10-Tages-Bart ist grausam, du siehst aus wie ein Zottelbär“ ich ging schon etwas in Deckung. „Aber das kann doch so gemütlich sein“ er machte einen Satz und sprang schon fast auf mich zu, hielt mich fest und reibte mir mit seinem Gesicht über mein Gesicht. „Iiiiiiiiiiih Nick, das kratzt…..geh weg“ kreischte ich laut los und versuchte ihn wegzustoßen. „Sag dass du meine kleine Gesichtsbehaarung liebst!!!“ „Nein ich hasse sie“ ich versuchte mein Gesicht mit den Händen zu verdecken, aber Nick fuhr mir wieder mit seinem „Bart“ darüber. „Sag es, oder ich kitzle dich durch“ „Meine Mama hat mir beigebracht nicht zu lügen..ich hasse iiiiiiiihhhhhhhhhhhn…aaaaaaaaaaaaa Nick du Schwein, du machst meine Haut ganz rot“ „Sag es oder du bist fälliger als fällig“ „Niemals du Terrorist“ lachte und kreischte ich zugleich. „Ok, du hast es so gewollt“ Nick fing an mich an der Taille zu kitzeln. Ich schrie laut los und versuchte mich loszureißen, fiel aber zu Boden. Nick setzte sich auf mich drauf und kitzelte mich fröhlich weiter.

„Dass du nie nachgibst Mrs Hilton“ sagte er und bleckte mir die Zunge. „Boah, das war jetzt aber fies….“ Ich sah ihn gespielt entsetzt an „Tz ich rede nicht mehr mit dir so!!!“ ich drehte mit Schmollmund meinen Kopf zur Seite. „Ohhhhhhhhhh meine Schöne, hör auf zu schmollen“ Nick beugte seinen Kopf zu mir runter und versuchte mich zu küssen. „Nö schon verschissen“ ich sah ihn nicht an. „Nick wieder lieb! Sweety auch?“ er spitzte seine Lippen und sah mich tief schmollend an. Ich versuchte nicht zu lachen „Nein, will dich nicht mehr, schon zu spät!!!“ „Ich beiß dir in die Nase“ drohte er mir grinsend. „Tz“ ich drehte meinen Kopf zur anderen Seite.

„Nick du bist schwer, geh runter von mir“ Nick fing an Hoppe Reiter zu spielen „Du Terrorist, geh runter von mir“ stammelte ich. „Sag erst, dass du meine kleinen Härchen liebst“ „Nein!!!“ „Ok wie du willst“ er packte meinen Kopf, hielt ihn fest und biss mir sanft in die Nase. „Du Schwein bäh“ schrie ich los. „Ich kann noch mehr“ sagte er und fuhr mit seiner Zunge über mein ganzes Gesicht. „Iiiiiiiiiiiiiiiigitt Nick du bist ekelhaft…ja ja ich liebe ihn“ lachte ich. „Wen liebst du?“ „Na ihn“ „Sag seinen Namen“ „Nick wir reden hier schon von deinem Bart oder?“ prustete ich los. „Hmmm gute Frage..liebst du den denn auch?“ „Wen jetzt?“ „Na ihn“ „Du machst mich jetzt ganz kirre, ich liebe alles an dir ok….“ Ich gab auf. „Das wollte ich nur hören“ er gab mir einen feuchten Kuss auf die Nase.

Er ging von mir runter und ich stand auf und sagte ganz leise „Aber deine Gesichtsbehaarung hasse ich“ und rannte schnell nach draußen. „Na warte du Miststück“ Nick rannte mit einem lauten Geschrei hinter mir her und bekam mich vor dem Pool zu fassen. Er umfasste mich und hob mich hoch. „Trau dich ja nicht“ warnte ich ihn. „Du hasst ihn? Sag, dass du ihn auch liebst….“ „Ich liebe ihn ich liebe ihn ich liebe ihn“ sagte ich laut. „Nö jetzt glaube ich dir auch nicht mehr“ sagte Nick und schmiss mich in den Pool.

„Aaaaaaaaaaaa Nick das kriegst du wieder“ schimpfte ich los. „Ja jetzt sofort?“ er sprang hinterher und tunkte mich unter. „Hör auf Ni..“ er tunkte mich wieder. „Sag, dass du mich liebst, egal wie ich aussehe“ er sah mir tief in die Augen, als ich wieder hochkam. „Ich hasse dich, egal wie du aussiehst“ bleckte ich ihm die Zunge. „Ok, zwei Wochen lang kein Lecken mehr“ er stieg aus dem Pool. „Das hälst du nicht durch“ ich blieb noch im Wasser. „Meinst du?“ zwinkerte er. „Ich brauch mich nur nackt hinzulegen und du fängst automatisch an“ grinste ich. Nick kam an den Rand und reichte mir seine Hand und zog mich aus dem Pool. „Du kennst mich zu gut meine Schöne, aber dann höre ich kurz vorher auf, wie gefällt dir dann das?“ „Das würdest du nicht wagen, denn sonst darfst du nicht ran“ ich küsste ihn sanft. „Ich liebe dich meine Schöne“ „Ich liebe dich auch mein Terrorist“

„Nick Telefon, Chris ist dran“ rief Rosalie und brachte Nick das Telefon

„Danke, Rosalie. Hi Chris, was geht ab“ Nick ging ein Stückchen von mir weg und ich griff mir ein Handtuch und trocknete die Haare ein wenig. „Hey cool, ich bin dabei. Bounty, wer ist Bounty? Deine neue Flamme?“ fragte Nick Chris. „Ach so, ihr habt nur Spaß, ok, den braucht man ja“ grinste er durchs Telefon „Ja klar, kann sie ruhig machen, habe nix dagegen. Also bis heute Abend…“ Nick legte auf.

„Was ist heute Abend?“ fragte ich neugierig. „Chris gibt eine Party Sweety. Würde dir nicht gefallen. Viel Alkohol und so…“ „Ach und so.. „ ich runzelte die Stirn. „Sarah, ich mache nichts. Wir trinken bisschen was und spielen Billard und so.“ „Kann ich mit?“ „Du würdest dich langweilen“ „Sagt wer? Nick ich war schon auf ganz anderen Partys..“ „Ja klar, aber die kannst du nicht mit Chris´s Partys vergleichen..“ „Stimmt, Gangbang macht man auf normalen Partys nicht..schon klar…“ „Mensch Sarah, vertrau mir Ok. Wenn du willst, dann komm mit OK.“ „Nein schon gut, geh alleine“ sagte ich etwas zickig.

„Wann fängst du an, mir wieder zu vertrauen. Ohne Vertrauen, geht es einfach nicht. Ich liebe dich Sarah und ich würde dir nie wieder weh tun OK.“ Er kam zu mir und gab mir einen Kuss. „Ja ich weiß, nein ich hoffe es“ ich sah zur Seite. Nick nahm mein Kinn und drehte mich sanft in seine Richtung „Du weißt es!“ „Ist ja gut, ich muss nach oben, mir was Frisches anziehen“ ich lief weg und lies ihn stehen.

„Ich gehe jetzt los. Warte nicht auf mich meine Schöne, kann spät werden“ Nick gab mir einen Kuss und ging zur Türe. „Ja Ciao“ sagte ich leicht gereizt. „Man Sarah, darf ich jetzt nicht mehr alleine weggehen?“ „Doch sicher, aber ich mag Chris nicht mehr, der hat nur Ficken im Hirn“ ich nahm mir die Fernsehzeitung und las darin, eigentlich tuer ich nur so. „Chris ist super OK und er hat nicht nur ficken im Kopf. Sarah, wo ist dein Problem?“ „Wo mein Problem ist? Dort werden viele viele Mädels sein, die dich anbaggern werden, ohne Ende“ „Ja und, dann lass sie doch, das machen die Fans auch und es stört dich nicht“ Nick setzte sich neben mich. „Das ist was anderes.“ Erklärte ich. „Nein Sweety, ist es nicht. Ich habe früher auch massig Fans gevögelt...“ „Danke für die Aufklärung“ zischte ich. „Sarah, ich liebe dich mehr als mein Leben, ich würde nichts mehr machen, was uns gefährdet OK?“ „Du wirst dort trinken, sehr viel trinken und dann weißt du nicht mehr was du machst in dem Moment. Muss der viele Alkohol denn sein?“ „Ach verbietest du mir jetzt das Trinken auch noch?“ „Nein, aber wenn du trinkst, dann übertreibst du es gleich, muss doch nicht sein“ „Sarah, ich habe Spaß. Dass du nicht mehr viel trinkst, akzeptiere ich doch auch“ „Das kann man doch nicht vergleichen“ fuhr ich ihn an.

„Hör auf Sarah, du willst mir nicht vertrauen, das ist alles“ Nick stand auf. „Ich will es ja, aber..“ „Was aber“ Nick sah mich einem genervten Blick an. „Das geht nicht so schnell“ „So schnell? Sarah, wir sind schon wieder ein paar Monate zusammen, wir sind seit 2004 verheiratet, wann gedenkst du damit anzufangen? In ein paar Wochen sind wir 3 Jahre verheiratet….also wann fängst du an, mir zu vertrauen?“ Ich schloss die Augen und schüttelte leicht den Kopf „Es ist nicht so einfach, versetz dich doch mal in meine Lage“ ich stand jetzt ebenfalls auf. „Das tue ich, jeden Tag, aber jedes Mal, wenn ich auf eine Party gehe, oder sonst wo, machst du mir eine Szene…“ „Stimmt doch gar nicht. Nur wenn du mit Chris unterwegs bist…“ „Das bin ich nun mal sehr oft“ „Siehste merkste was?“ „Ja, dass du es übertreibst“ sagte er schroff.

Ich umfasste seinen Hals mit meinen Armen „Nick, ich verspreche dir, ich versuche dir mehr zu vertrauen OK?“ „Du kannst mir vertrauen Sweety, ich habe mich geändert.“ „Dann hör auf, soviel zu Trinken, denn du machst dann nur Dummheiten“ „Nicht, wenn ich es nicht will“ er löste sich von meiner Umarmung und ging zur Türe. „Du brauchst den Alkohol doch nicht Nick“ „Ich brauche meinen Spaß ab und an und wenn ich ein paar Bierchen oder sonst was trinke, ist das kein Verbrechen. Bis morgen früh.“ er schloss die Türe hinter sich

Am nächsten Morgen als ich aufwachte, lag Nick neben mir. Er roch widerlich nach Alkohol und seine Kleidung, die im ganzen Schlafzimmer verteilt war, roch ekelhaft nach Rauch. Richtig geräuchert.

Ich sammelte sie leise auf und brachte sie ins Bad. Ich ging duschen und zog mich danach an.

Im Schlafzimmer wieder, lag Nick immer noch schlafend im Bett. Mein Blick fiel auf ein paar Dinge, die auf dem Tisch lagen. Ich ging hin und nahm einen Zettel. Es stand eine Nummer darauf. Ich grübelte, soll ich, soll ich nicht…ich nahm schließlich das Telefon und wählte die Nummer. Nach einer Weile ging eine verschlafene Stimme weibliche Stimme hin „Ja wer ist das“ Ich legte schnell wieder auf. „Bestimmt nur eine Bekannte, Sarah, es ist nur eine Bekannte..“ versuchte ich mir einzureden

Mein Blick fiel auf sein Handy, das auch auf dem Tisch lag. „Nein, das geht zu weit“ ich drehte mich um und ging zur Türe. Dort blieb ich stehen….und lief wieder zum Tisch und nahm das Handy. Ich sah zu Nick, der schnarchend im Bett lag. Ich setzte mich auf den Stuhl und machte öffnete das Handy. „Ein Blick kann ja nicht schaden“ sagte ich leise zu mir selbst und öffnete seine SmS Nachrichten. „Seltsam, keine Nachrichten im Eingang oder Ausgang“ Ich öffnete das Telefonbuch und klickte durch. Bei den hunderten von Telefonnummern hatte er den Überblick? Respekt… Ich legte es wieder leise auf den Tisch.

„Hast du was Interessantes gefunden?“ Ich drehte mich erschrocken um „Nick, du bist ja wach“ „Was soll der Mist?“ er stieg aus dem Bett. „Nick, ich, es tut mir leid…“ stammelte ich. „Kontrollieren wir uns jetzt schon ja?“ er sah mich sauer an. „Nick, es tut mir leid, ich wollte das nicht. Es war eine dumme Idee, verzeih mir“ „Was glaubst du da zu finden?“ „Keine Ahnung."

"Nick, wer ist die Frau, deren Nummer du hier auf einem Zettel hast“ fragte ich ihn und stand auf. „Du hast dort angerufen? Bist du nicht ganz dicht?“ fauchte er mich an „Das ist nur eine Bekannte Sarah. Verdammt ich habe dir geschworen, nichts mehr zu machen und das halte ich auch.“ Schrie er mich jetzt an. „Schrei mal nicht so ja. Muss das denn jeder mitkriegen?“ „Du kontrollierst mich Sarah. Das hasse ich wie die Pest“ „Ich kann dir aber nicht so richtig vertrauen Nick, auch wenn ich es will“ „Damit musst du klarkommen Sarah, ich gebe dir keinen Grund, mir nicht zu vertrauen“ „Ach und die Nummer da, die gelöschten SMS Nachrichten, kein Postausgang…seltsam oder?“

„So geht es nicht weiter Sarah, entweder du vertraust mir, oder…“ „Oder was?“ ich sah ihn etwas säuerlich. Nick kam näher „Es klappt doch nicht zwischen uns.“ Dieser Satz, versetzte mir einen Stich in mein Herz. Nick fuhr fort: „Sweety, ich liebe dich mehr als du dir vorstellen kannst, du bist mein Leben, du bist mein ein und alles. Aber wenn du anfängst, mich zu kontrollieren, mir nicht endlich etwas vertrauen schenkst, dann kann ich so auch nicht weitermachen“ „Jetzt bin ich hier der Depp oder wie? Wie würde es dir denn ergehen, wenn ich so was mit dir gemacht hätte…“ „Wenn du so was gemacht hättest, hätte ich dich auf den Mond gekickt… und wenn ich es nicht getan hätte, und dich zurücknehme, überlege ich mir vorher gut, ob ich es auch kann, ob ich dir auch wieder so vertrauen kann..“ „Also jetzt ist es ein Fehler gewesen, dir wieder zu verzeihen ja. Du hälst mich also für seltendämlich, dass ich dir noch eine Chance gegeben habe ja?“ „Nein das habe ich nicht gesagt. Ich dachte, aber, wir könnten Neu anfangen“

„Dann fangen wir neu an. Ziehen wir endlich nach Atlanta. Weg von dem Rummel hier. Brian ist auch dort und er und seine Familie haben nicht den Stress, den wir hier haben. Sie sind glücklich Nick“ „Nein vergiss es. Ich gehe nicht weg von L.A. Ich bin glücklich hier“ „Aber ich nicht mehr. Ich will mit dir ein normales Leben haben. Brian und Leighanne können das doch auch“ „Die beiden sind auch mega langweilig. Ich brauche die Aktion hier Sarah“ „Nick, überlege es dir doch bitte noch mal“ bettelte ich schon fast. „Da gibt es nichts zu überlegen, wir bleiben hier!!!“ sagte er fest überzeugt.

„Ich bin hier nicht glücklich Nick, der ganze Rummel hier, tut uns nicht gut. Er bringt uns wieder auseinander. Ich würde hier alles aufgeben, nur um mit dir und Hailey woanders glücklich zu sein“ „Du würdest nicht deine Karriere aufgeben Sarah. Sie ist dir viel zu wichtig“ Ich sah ihn ernst an „Ich würde sie aufgeben, wenn ich wüsste, wir könnten von vorne anfangen, woanders Ruhe haben, endlich eine normale Familie sein. Die Frage ist, was du für eine normale Familie bereit bist zu tun“ „Ich bleibe hier Sarah, wir schaffen das auch hier. Du musst nur lernen, mir zu vertrauen. Ich liebe dich OK. Aber ich gehe nicht weg von Los Angeles“ „Du musst mich ja sehr lieben, wenn du nicht mal das für mich machen würdest“ entgegnete ich ihm sauer. „Hör auf so einen Mist zu reden Sweety. Genau weil ich dich so liebe, und ich weiß, dass du in Atlanta nie glücklich werden kannst, sage ich das. Du liebst im Grunde L.A. genauso wie ich. Und wir arbeiten hier nun mal. Was erwartest du von mir? Dass ich alles für dich aufgebe? Wie dein Bruder die Band verlasse? Mich als Hausmann aufspiele? Oder was willst du von mir?“ Nick wurde immer wütender. „Du verstehst wieder mal überhaupt nichts!!!“ ich schubste ihn beiseite und lief die Treppen runter.

„Sarah wohin willst du? Essen ist gleich fertig“ rief mir Rosalie zu, als ich zur Haustüre raus ging. „Irgendwo hin“ sagte ich kurz und knallte die Türe hinter mir zu.

„Was ist denn nun schon wieder los bei euch?“ rief Rosalie Nick entgegen, der die Treppen runterkam. „Ach sie hat ihre Tage“ murmelte er säuerlich und ging ebenfalls zum Auto und brauste lautstark davon.

Ich fuhr planlos durch die Stadt. Mein Handy fing an zu klingeln „Nerv mich jetzt nicht Nick“ sagte ich, also ich abhob. „Was ist los mit dir? Wieso zickst du so ekelhaft rum. Langsam nervt das. Los wir treffen uns irgendwo“ „Nein ich habe keine Lust dich zu sehen. Geh doch zu Chris, am besten ziehst du gleich dort hin“ „Man verdammt Sarah, hör auf mit dem Scheiß. Los komm an den Strand. Und wehe du tauchst nicht gleich dort auf, dann gibt es heute Abend zu Hause eins auf den Hintern…“ er legte auf. „Frechdachs“ lächelte ich und fuhr Richtung Strand.

Nick wartete schon, als ich ankam. „Glück gehabt meine Schöne. Dachte schon, du willst, dass ich dir den Hintern versohle“ er drückte mir grinsend einen Kuss auf den Mund. Ich sah mich um und entdeckte zwei Fotografen „Na super, die sind ja echt überall diese Kakerlaken“ „Lass sie doch. Wir haben ja nichts zu verbergen Sweety.“ „Ich auf keinen Fall“ zickte ich wieder „Kannst du mal aufhören ständig zu zicken? Es nervt Sarah, es nervt ganz einfach.“ „Ich zicke doch gar nicht. Wieso kannst du dir keinen normalen besten Freund suchen? Wieso muss es einer sein, der bei 16 stehen geblieben ist?“ „Chris ist vollkommen OK, du weißt doch gar nicht, wie er wirklich ist Sarah. Du siehst nur das, was du sehen willst“ Nick setzte sich in den Sand. „Meinst du ja? Ich sehe nur, dass er dich früher schon auf Dummheiten brachte und dich von nichts abhielt und es ihm scheiß egal ist, ob du eine Frau/Freundin hast, oder nicht.“ „Das ist doch Blödsinn. Chris mag dich sogar sehr. Er findet, wir sind ein tolles Paar. Er hat nie gesagt, Hey fick mal mit der oder flirte mal mit der. Ich flirte nun mal gerne, was aber nicht heißt, dass ich weitergehe“ „Früher gingst du weiter Nick. Wieso solltest du dich jetzt geändert haben?“

Nick stand wütend auf „Hör mir jetzt mal genau zu. Ich sage es nicht noch mal. Weil ich ehrlich gesagt die Nase voll von deinem rumgezicke habe….“ Er sah mir tief in die Augen, sein Blick war sehr ernst, er machte mir schon fast Angst. Er fuhr fort: „Ich habe viel Scheiße gebaut und dir sehr wehgetan, das weiß ich, aber mir das jeden Tag vorzuhalten, macht es auch nicht besser. Ich liebe dich mehr als mein Leben. Ich wollte nie eine andere Frau an meiner Seite haben als dich. Ich würde dich nie wieder hintergehen, egal in welcher Form. Aber ... und jetzt pass genau auf Sweety. So langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob du mich überhaupt noch willst. Du nörgelst nur noch rum, du bist nur am motzen. Egal, was ich mache, du glaubst mir nicht. Du bist gegen meinen besten Freund. Und das, obwohl er mich schon sooft aus der Scheiße rausgeholt hat. Ich habe dich seit damals, nie wieder betrogen. Und ich wiederhole mich nicht noch einmal Sarah. Ich liebe dich über alles, aber dein Verhalten geht mir so was von auf den Sack!! Und ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das noch länger will!!!!“

Ich war sprachlos und sah ihn nur mit nassen Augen an.

„Sarah, hör auf damit. Du denkst immer, wenn du weinst, ist alles wieder OK. Du sagst, ich soll erwachsen werden, werde es du erst mal! Ich schlafe die nächsten Tage bei Alex, wenn ich bei Chris bin, machst du ja wieder einen Aufstand. Brauche Zeit zum Nachdenken“ mit diesen Worten ging er an mir vorbei, zu seinem Auto….

Ich drehte mich um „Nick bleib da bitte“, aber er setzte sich in seinen Wagen und fuhr davon.
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