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 Part 06 ~ Zusammenbruch ~

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Yvonne
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BeitragThema: Part 06 ~ Zusammenbruch ~   Di 4 Nov 2008 - 18:10

Kapitel 6 "Zusammenbruch"



Die Tage vergingen wir im Flug und schon war der Tag meiner Prüfung gekommen. Nick hatte mit mir fast jeden Abend die Theorie gepaukt und ab und zu sind wir mit dem Jeep rausgefahren um Einparken und Rückwertsfahren zu üben, natürlich auf privaten Plätzen und nicht auf der Straße. Es konnte also nichts passieren.

„Du wirst sehen, du wirst die Prüfung mit links machen.“ Ich war mir da nicht so sicher und ging mit sehr viel Bauchweh in den Prüfungsraum. Ich war so nervös das ich wie wild mit dem Stift auf den Tisch klopfte. Mein Fahrlehrer kaum zu mir herüber und sagte leise, ich weiß das sie es schaffen, sie haben so viel gelernt, ich weiß sie haben alles in ihrem Kopf. Lassen sie sich ruhig Zeit.

Nick saß die ganze Zeit draußen auf dem Flur und drückte mir die Daumen. Und ich glaube es hat geholfen.

„Na, wie war’s?“ Fragte er fast warnsinnig. „Ich habe bestanden! Mit null Fehlern!“ Er fiel mir um den Hals, „klasse, ich wusste das du es schaffst. Hier, du fährst zurück.“ Er reichte mir den Schlüssel. „Zeig mal her deinen Führerschein. Wir fahren aber nicht gleich nach Hause wir müssen doch den anderen sagen, dass du es geschafft hast. Also ab zu Brian.

Brian und Kevin, die eine Wohnung etwas außerhalb von Orlando hatten waren total überrascht als sie hörten, das Nick alles bezahlt hat. „Das kann nicht sein, Mr Knauserich, der immer jeden Dollar mindestens fünfmal umdreht, bevor er etwas kauft, was man nicht essen kann, denn wenn er Hunger hat, ist es ihm absolut egal wie teuer es wird, hat deinen Führerschein bezahlt.“ Kevin war sehr stolz auf den neun Jahre jüngeren Nick. „Ich finde es ganz toll, das du mal nicht auf jeden Dollar guckst um guten Freunden eine Freude zu machen. Ich bin stolz auf dich.“ Nick war sichtlich gerührt er hatte gedacht, das Kevin sagen würde das es viel zu viel Geld gewesen wäre und er nicht versuchen sollte durch Geschenke zu glänzen sondern durch Taten.

Nick rief kurz Zuhause an um zu sagen das ich die Prüfung geschafft habe und das wir die anderen mitbringen würden. Das war okay aber wir sollten noch etwas Grillfleisch kaufen da seine Geschwister auch heute Abend aus dem Feriencamp zurückkamen. „Gut ich fahre mit Jenny einkaufen und ihr beide holt die anderen ab. Wir treffen uns dann in einer Stunde bei euch zu hause.“ grinste Brian. „Na gut, also bis dann,“ Brian und ich gingen hinaus zum Wagen und er machte mir die Fahrertür auf. „Ich will doch sehen wie du fahren kannst.“ Ich lächelte und stieg ein.

Wir fuhren kreuz und quer durch die Stadt bis wir endlich an einen kleinem Supermarkt waren. „Hier gibt es das beste Grillfleisch in ganz Orlando.“ An der Fleischtheke angekommen zog Brian eine Nummer und stellte sich in die Schlange. Es wurde gerade die Kundin mit der Nummer 126 bedient, und wir waren erst Nummer 139. Während Brian also darauf wartete, das er an der Reihe war ging ich schon mal los um noch ein paar Chips zu holen. Auf dem Rückweg zur Fleischtheke kam mir Brian schon entgegen. „Fertig, hast du auch alles? Dann ab zur Kasse!“

Auf der Rückfahrt fragte ich Brian, warum sie denn im Moment so viel Freizeit hätten, Nick wäre ja fast jeden Tag Zuhause. „Das ist einfach, wir mussten eine Auszeit nehmen, da Nick bei den Proben für unsere Tournee zusammengebrochen ist und ein paar Tage im Krankenhaus verbracht hat. „Davon hat mir keiner was gesagt. Wie kam es denn dazu?“

Brian erzählte mir sie hätten gerade eine neue Choreographie der Tournee geübt als Nick kreide weiß wurde. Er hatte Schweißausbrüche. Kevin fragte dann ob er okay sei, er sagte es würde schon gehen und dann brach er Ohnmächtig zusammen. Wir haben ganze fünf Minuten gebraucht um ihn wieder wach zu bekommen. Er zitterte am ganzen Körper. Fatima die Tanzlehrerin hat sofort einen Krankenwagen gerufen. Die Ärzte haben Nick direkt mitgenommen. Kevin ist mit ins Krankenhaus gefahren um uns Bescheid zu sagen wie es um Nick stand. Nach einer Stunde, die uns wie eine Ewigkeit vorkam, rief er endlich an. Es sagte es wäre nicht tragisch, aber er müsste ein paar Tage dort bleiben. Er brauchte viel Ruhe und sollte in der nächsten Zeit ein wenig kürzer treten denn sonnst wäre er bald wieder dort.

„Schrecklich und was war dann?“ „Wir haben unsere erste Deutschlandtournee verschoben in den Herbst und alle Termine vorerst gestrichen. Außerdem haben wir eine Pressekonferenz gehalten um den deutschen Fans zu erzählen, warum wir das taten.“ „Und wie haben sie reagiert?“ „Sie waren geschockt, es kamen viele Briefe an Nick, indem die Mädchen ihm gute Besserung wünschten. Außerdem kamen noch einige Briefe in denen uns die Mädchen sagten wir sollten ruhig eine Pause machen denn was nütze es wenn die Tournee wie geplant stattfinden würde, aber vielleicht auch noch andere von uns zusammenbrechen würden.“ „Das klingt sehr vernünftig.“ „Ja, sehr vernünftig! Aber es sind nicht alle so. Wir bekamen auch Briefe in denen es heißt ob wir gar keine Lust hätten nach Deutschland zu kommen denn viele Fans waren verärgert da sie sich Karten für die Shows wie Bravo TV, VIVA Interaktiv oder THE DOME gekauft hatten und dann den ganzen Tag warteten und wir kamen nicht. Es wurde ihnen einfach gesagt: Sorry, aber die Boys mussten den Termin absagen.“ „Es gibt halt auch Schattenseiten im Leben und ich kann die Mädchen gut verstehen, denn diese Karten kosten teilweise fast 100,- DM und das ist mit 12 oder 13 Jahren viel Geld.“

Für den Rückweg brauchten wir erheblich länger, da Brian am Wasser vorbei fahren wollte, anstatt den direkten Weg zu nehmen. Als wir dann doch noch ankamen lief uns Aaron schon entgegen: „Wo bleibt ihr denn? Ich verhungere!“

Im zweiten Atemzug begrüßte er mich dann. Er sprang mir um den Hals uns sagte das Nick ihn Nächte lang vom Schlafen abgehalten hätte um ihm von mir zu erzählen doch jetzt könnte er seinen Bruder verstehen, ich wäre genauso wie er erzählt hatte. Komm ich stelle dich meinen Schwestern vor.“ Nach zehn Minuten war der offizielle Teil vorüber und ich konnte mich nun endlich dem Grillfest widmen. Es war wunderschön und ich habe mich viel mit BJ und Kevin unterhalten und wir hatten eine Menge Spass.

Als es dunkel wurde gingen die kleineren ins Bett, auch Brian und Kevin, AJ und Howie verabschiedeten sich. Nick und ich brachten sie zum Wagen und halfen dann das dreckige Geschirr in die Küche zu räumen. Dann gingen wir wieder hinaus in die warme Sommernacht während Bob und Jane sich ins Wohnzimmer setzten und ein wenig Fernseh sahen. Wir hatten einen sternenklaren Himmel und der Mond schien hell. Es war Vollmond.

„Der Sternenhimmel ist mein bester Freund denn er ist immer da. Am Tage sieht man ihn zwar nicht, aber ich weiß, das er in der Nähe ist.“ Sagte Nick leise. „Ich habe noch nie so viele Sterne auf einen Haufen gesehen. Er sieht so ganz anders aus als bei uns in Deutschland, viel klarer.“ „Das kommt daher, weil wir hier viel weiter südlich sind als bei euch zu hause. Am Wasser wird das blau des Meeres nach oben reflektiert und deshalb wirkt der Himmel viel klarer.“ Erklärte er , noch immer leise flüsternd. „Wunderschön.“ „Ich liebe diesen Himmel, wenn es mir nicht gut geht oder ich Probleme habe, dann erzähle ich es ihm. Meistens geht es mir dann schon wieder besser.“ Er sah bei diesem Satz so traurig aus, das ich versuchte etwas zu lächeln aber es gelang mir nicht. Mir schien als hätte er es bemerkt und fing an zu lächeln.

Ich dachte die Zeit sei jetzt passend um ihn zu fragen warum er denn von seinem Zusammenbruch und von dem nachstehenden Urlaub den er nehmen musste nichts erzählt hat. Sein lächelndes Gesicht veränderte sich schlagartig in ein Gesicht der Traurigkeit. Er ging ein paar Schritte auf den Bootssteg hinaus uns setzte sich an den Rand. Seine Füße ließ er im kühlen Wasser baumeln. „Ich habe nichts gesagt, weil ich dich nicht beunruhigen wollte.“ „So ein Quatsch, ich bin viel beunruhigter darüber, das du nichts gesagt hast. Nick, du brauchst vor mir nicht den Starken zu spielen. Ich weiß das dich das mehr mitgenommen hat als du zugeben willst. Ich kann es dir ansehen. Bitte rede mit mir, ich bin deine Freundin.“

Ich setzte mich hinter ihn und legte meine Arme um seine Schultern. Er nahm meine Hände und hielt sie einfach nur fest. Ich merkte das es im sehr schwer viel über seinen Zusammenbruch zu reden. Es schien als konnte er es selbst nicht so richtig glauben das ihm so was passiert war. Also beließ ich es dabei.
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